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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Denkmäler erzählen Geschichte

07.09.2018

Oldenburger Land „Heimspiel“ für den Kulturminister am Denkmaltag: NiedersachsensMinister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), eröffnetden diesjährigen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September,im Haus Elsfleth des „Schiffahrtsmuseums der oldenburgischenUnterweser“ (12 Uhr, Weserstraße 14 in Elsfleth).

Der Tag des offenen Denkmals findet bundesweit seit 1993 am 2.Sonntag im September statt, am 9. September 2018 findet demnach das25-jährige Bestehen dieser Veranstaltungsart statt, die denHunderttausenden Besuchern bundesweit eine Art begehbareLokalgeschichte bietet. In Absprache mit derKultusministerkonferenz, den Landesdenkmalämtern, den Städten,Kommunen und Kirchen wird der Tag des offenen Denkmals bundesweitkoordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Für den Denkmaltag engagieren sich viele private Denkmaleigentümerund Vereine. Grundgedanke des Tags des offenen Denkmals ist es,einmal im Jahr historische Gebäude und Orte für Besucher zu öffnen,die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind (bei Objekten wieBahnhöfen gilt dies natürlich eingeschränkt, Führungen zu derenbaulicher Gestalt und Geschichte gibt es allerdings nur amDenkmaltag). Die Öffnung ist in der Regel kostenfrei.

In Oldenburg haben die Interessierten die Qual der Wahl: Geöffnethaben das Großherzogliche Mausoleum auf dem Gertrudenkirchhofbeispielsweise, oder die Villa „Sieben Eichen“ an der CloppenburgerStraße 9 oder das Staatsministerium und der Alte Landtag an denDobbenteichen. Insgesamt 29 Denkmäler sind es allein in der StadtOldenburg, landesweit 600, die zum Denkmaltag öffnen. Das Spektrumist breit: Es reicht von Kirchen über Burgen, technische Denkmalebis zu Wohngebäuden.

2017 wurden zum Tag des offenen Denkmäler mehr als 7500 Denkmalein mehr als 2500 Städten und Kommunen beteiligt. Rund 3,5 MillionenBesucher wurden an den Denkmalen gezählt.

Schortens: St.-Stephanus-Kirche, Kirchstraße, geöffnet von 11 bis 16 Uhr.1153 als Apsissaal aus Granitquadern und Tuff errichtet. Südseiteweitgehend ursprünglich, Nordseite nach Zerstörung 1361 mitBackstein wieder aufgebaut. Lettner, spätgotischerPassionsflügelaltar mit geschnitzter Kreuzigungsszene.

Elsten: Der denkmalgeschützte Hof Averesch der Familie Berges inCappeln-Elsten öffnet von 11 bis 18 Uhr. Zehn Kilometer südlichvon Cloppenburg liegt einer der ältesten Höfe der Region(zurückverfolgbar bis ins Hochmittelalter), die Hofstelle Averescham Eschrand in der Bauerschaft Elsten.

Wilhelmshaven: Die 1907 gefertigte Kaiser-Wilhelm-Brücke ist das Wahrzeichen derStadt, welches als Nationales Denkmal anerkannt wurde. Es handeltsich um eine Doppeldrehbrücke, die statischzur Familie der Hängebrücken gehört (Barkassenfahrten 10, 11.30und 14 Uhr).

Rastede: Das Palais wurde 1788 durch Reichsmarschall Graf von Schmettauerrichtet, 1822 vom Oldenburger Herzog Peter Friedrich Ludwig zurErweiterung der Hofhaltung erworben und umgebaut. Die Gemeinde hates im Jahr 2018 erworben. Geöffnet 11 bis 17 Uhr. Führungen um11.15 und um 12.30 Uhr.

Abbehausen: Das stattliche Wohn- und Geschäftshaus in der Wesermarsch wurde1897 vom Kaufmann Gustav Büsing errichtet.Im Erdgeschoss ist auch heute noch das Geschäft geöffnet. MusealeAusstellungsstücke aus über 160 Jahren Kaufmannsgeschichte.Geöffnet: 10 bis 17 Uhr.

Delmenhorst: Eine Stadtführung bietet die Stadt Delmenhorst: Vom Wasserturmüber Graft entlang der Delme zum Rathaus. Die Gesamtanlage wurdevon Heinz Stoffregen erbaut. Als Abschluss geht es auf denWasserturm hinauf(15 Uhr, Bismarckplatz, Treffpunkt: Wasserturm).

Oldenburg: Das Lichtspieltheater „Globe“ wurde 1954 von der britischen Armeeerrichtet. Bis ca. 1990 wurde es als Kino betrieben. Es ist dasletzte in Original-Ausstattung vorhandene und sanierungsfähigeenglische Truppenkino dieser Art auf deutschem Boden. Es besitzt408 Sitzplätze (10 bis 18 Uhr, Beverbäker Wiesen 4).

Wildeshausen: Die Dampfkornbranntweinbrennerei wurde 1857 gegründet. Das Gebäudeder früheren Kornbrennerei Kolloge ist heute technischesKulturdenkmal auf fünf Etagen. Gebäude und Betriebseinrichtungenbilden eine Einheit (14 bis 17 Uhr; Führung nach Bedarf;Wittekindstraße 2).

Dinklage: Burg Dinklage, das Gebäude ist eine der vier Fachwerkburgen derFamilie von Dincklage. Dendrochronologische Befunde weisen aufBauphasen zwischen 1520 und 1817 hin (geöffnet 13 bis 17 Uhr,sonst nicht zugänglich, Burgallee 4 in Dinklage; Führungen um 14und 16 Uhr).


Mehr Infos unter   www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm 
Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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