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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Volkstrauertag Im Nordwesten: Die Erinnerung an dunkelste Kapitel ist noch hellwach

20.11.2017

Oldenburger Land Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag hat am Sonntag nach Jahren ihren Ort gewechselt – vom großen Staatstheater ins etwas überschaubarere Ambiente des Alten Landtags.

„Das war die richtige Entscheidung “, betonte Franz-Josef Sickelmann, Vorsitzender des Bezirksverbands Weser-Ems im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, im Anschluss. Die Gedenkfeier am Sonntag, bei der erstmals auf eine lange Festrede verzichtet wurde und stattdessen junge Menschen ins Programm eingebunden wurden, „hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, meinte Sickelmann. Der Volkstrauertag erinnert an die Toten der beiden Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Zuletzt litt die zentrale Gedenkveranstaltung in Oldenburg unter rückläufigen Besucherzahlen und einem routinemäßigen Ablauf. Das sollte sich in diesem Jahr ändern.

Etwa 200 Gäste verfolgten im Alten Landtag beispielsweise, wie etwa 15 junge Teilnehmer der Sommercamps unter dem Motto „Gemeinsam aktiv für Frieden und Verständigung“ die Jugendarbeit des Volksbundes vorstellten.

Außerdem waren zwei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Westerstede (Kreis Ammerland) anwesend, die während ihrer Ausbildung Zeitzeugen aus Westerstede befragt hatten und dem Publikum am Sonntag eindrucksvoll von diesen ergreifenden Gesprächen berichteten. Zustande war der Kontakt über die Oldenburgische Landschaft gekommen, die erstmals am inhaltlichen Konzept der zentralen Gedenkveranstaltung beteiligt war – mit dem Ziel, auch jüngere Generationen zu erreichen.

Landschaftspräsident Thomas Kossendey betonte: „Gerade junge Menschen müssen wissen, dass Frieden nichts Selbstverständliches ist, sondern Tag für Tag neu erarbeitet werden muss.“

Das Oldenburgische Staatstheater ist zwar nicht mehr der Ort des Gedenkens, hatte sich aber nach wie vor am Programm beteiligt – mit musikalischen Einlagen, die der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verliehen.

Das Konzept, auch der jüngeren Generation am Volkstrauertag ein Forum zu bieten und stärkere regionale Bezüge herzustellen, soll laut Sickelmann fortgesetzt werden. „Für uns ist dieser Brückenschlag zwischen den Generationen eine Herausforderung, der wir uns auch in Zukunft stellen müssen und wollen.“

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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