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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Neue Attraktion: Pumuckl-Museum für Wilhelmshaven geplant

17.01.2014

Wilhelmshaven Wer hätte das gedacht? Hans Clarin ist ein gebürtiger Wilhelmshavener! Der bekannte Schauspieler, der dem Kobold Pumuckl fast 40 Jahre lang seine Stimme lieh, wurde am 14. September 1929 in der Nordseestadt geboren. Nun soll Wilhelmshaven ein Pumuckl-Museum bekommen. Das jedenfalls ist die Idee von Michael Diers, seit einem Jahr Geschäftsführer der Touristik und Freizeit GmbH. Sein Ziel: In der Stadt etwas bewegen, die Stadt attraktiver machen, etwas von Wilhelmshavenern für Wilhelmshaven zu schaffen, das möglichst alle Generationen anspricht.

Dass Hans Clarin, am 28. August 2005 in Aschau im Chiemgau (Oberbayern) gestorben, das Licht der Welt in Wilhelmshaven erblickte, „da kann man mehr draus machen“, meint Diers und geht mit seinen Plänen jetzt in die Offensive. Pumuckl-Museen gibt es bereits in Bayern und in Uthlede im Landkreis Cuxhaven, wo Sven Coorßen sein Gartenhaus zu einem kleinen Museum umfunktioniert hat.

Zu seinen mehr als 1000 sorgfältig drapierten Exponaten gehören Bücher, Schallplatten, TV-Serien und Filme, die nach dem Erfolg des Radiohörspiels seit den Sechzigern veröffentlicht wurden. Aber auch ungewöhnlichere Dinge präsentiert Coorßen mit viel Liebe zum Detail. Hosenträger, Skier, Wärmflasche, Lätzchen und Ohrringe: All das ziert der kleine Klabautermann mit den roten Strubbelhaaren und dem runden Bäuchlein.

Auch Michael Diers hat sich schon auf eigene Kosten für rund 500 Euro mit Pumuckl-Utensilien eingedeckt, um Werbung für seine Idee zu machen. Zu seiner Pumuckl-Ausstattung gehören Lastwagen, DVDs, CDs, Kassetten, Lampen, Figuren, Kinoplakate und -begleithefte, Briefmarken, Bücher und Anstecker. Doch nach Diers’ Vorstellungen soll es nicht bei einer Sammlung von Pumuckl-Fanartikeln bleiben. „Wir wollen hier ein echtes Kult-Museum schaffen“, erläutert der 55-Jährige seine Vision. „Wer nach Wilhelmshaven kommt, muss in diesem Museum gewesen sein“ – diesen Status soll das geplante Museum nach seinen Vorstellungen erreichen.

„Der Reiz dieses Museums soll die Bürgerbeteiligung sein. Ein Museum von Bürgern für Bürger. Vorstellbar ist alles. Von der berühmten Meister Eder Tischlerei bis hin zu einem Café und einem Spielort für Kinder. Ein Ort, an dem die gesamte Familie sich informieren, aber auch zurückziehen kann. Doch klar ist, dass alles noch am Anfang steht. Ein geeignetes Gebäude muss noch gefunden und ein Konzept für dieses Museums erstellt werden“, erklärt Diers, der zwar gebürtiger Oldenburger ist, demnächst aber von Wittmund nach Wilhelmshaven zieht und sich in der Seestadt bereits einen Namen gemacht hat. Und zwar mit der Etablierung des internationalen StreetArt-Festivals in Wilhelmshaven, das im August dieses Jahres zum vierten Mal in Wilhelmshaven stattfindet und laut Diers 35 Straßenmaler aus elf Nationen an die Nordsee lockt.

Also: StreetArt läuft, jetzt sind die Pumuckl-Pläne dran. Und dafür hat Diers auch schon entscheidende Vorgespräche geführt. „Die Hauptverantwortlichen der Pumuckl Figur haben grünes Licht signalisiert. Dazu gehören Ellis Kaut, die Erfinderin, und Barbara von Johnson, die Zeichnerin der bekannten Pumuckl Figur, aber auch die Töchter von Hans Clarin, Irene und Manuela Clarin. Sie alle stehen der Idee wohlwollend gegenüber“, berichtet Diers.

Uschi Bagnall, die Tochter von Ellis Kaut, sei nun für die Figur verantwortlich. Sie und die anderen Verantwortlichen möchten laut Diers in ein Konzept eingebunden werden, um auch dahinterstehen zu können.

„Das mit dem Museum ist eine tolle Idee“, findet Hans Clarins Tochter Manuela Clarin, die in München ein Theater betreibt. „Die Pläne begleiten wir gerne und kommen bestimmt auch mal nach Wilhelmshaven, um mit den Bürgern und Initiatoren ins Gespräch zu kommen“, kündigt die 61-Jährige für sich und ihre Schwester Irene an.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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