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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

BESUCH: Steht Museum bald ohne Leiterin da?

04.08.2005

OVELGöNNE OVELGÖNNE - Michael Folter vom Heimat- und Kulturverein Ovelgönne hatte eine gute und eine schlechte Nachricht für die Besucher des Handwerksmuseums. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten, lautete die gute Nachricht, werden voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein. Die schlechte: Der Vertrag von Museumsleiterin Gabriele Speckels läuft im Oktober aus. Der Verein wird die Stelle nicht finanzieren können. Wenn sich für die Weiterbeschäftigung von Speckels keine Lösung findet, dann steht das frisch renovierte Museum ohne wissenschaftliches Fundament da – für Folter ein unhaltbarer Zustand.

Die Gäste, Mitglieder des SPD-Ortsvereins und der SPD-Ratsfraktion Ovelgönne sowie der SPD-Landratskandidat Michael Höbrink, der SPD-Unterbezirksvorsitzende Hermann Mohrschladt und Ovelgönnes Bürgermeister Thomas Brückmann (parteilos), stimmten Folter durchaus zu, dass ohne eine hauptamtliche Fachkraft das Handwerksmuseum kaum den Stellenwert behalten wird, den es inzwischen hat. Die SPD werde nach der Sommerpause auf politischem Weg eine Lösung anstreben, kündigte Mohrschladt an.

Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes sind die Arbeiten bereits abgeschlossen, für die Arbeiten im Ausstellungsraum in der ersten Etage und das so genannte „Sängerzimmer“ seien die Aufträge bereits vergeben, berichtete Folter. Darüber hinaus würden Tätigkeiten so weit wie möglich in Eigenleistung der Vereinsmitglieder erbracht.

Im zweiten Obergeschoss wird das Archiv (für Dokumente und Exponate) eingerichtet, außerdem ein Büro (das derzeit noch im Erdgeschoss untergebracht ist).

Die Besucher zeigten sich vom Fortschritt der Arbeiten angetan und unterstützten die Einrichtung durch den Kauf von Museums-Steinen im Wert von 200 Euro. Diese Rohziegel sollen – wie berichtet – bearbeitet, gebrannt und später auf dem Museumsgelände verlegt werden. Die Einnahmen aus diesem „Stein“-Verkauf fließen ebenfalls in die Sanierung.

In die Museumskonzeption des Landkreises sei das Handwerksmuseum bereits eingebunden, erklärte der SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Wilfried van der Post. Nun müsse das Museum – ebenso wie andere Museen im Kreis – auch mit in die Förderung durch den Landkreis aufgenommen werden.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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