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Laster umgekippt – Sperrung der A1
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Unfall Bei Vechta
Laster umgekippt – Sperrung der A1

NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

„Urlauber sind hart im Nehmen“

15.08.2011

FRAGE: Urlauber brauchen in diesem Sommer ein sonniges Gemüt: Regen satt, Temperaturen wie im Frühherbst, der graue Himmel ein Trauerspiel. Wie trösten Sie die Touristen an der Küste?

AMBROSY: Wir wissen von unseren Urlauberbefragungen, die wir im Rahmen des Masterplans Nordsee gemacht haben, dass das Wetter an siebter Stelle der Prioritätenliste steht. Befragt wurden immerhin 5000 Urlauber. Insofern wissen unsere Gäste, dass hier auch mal schlechtes Wetter sein kann. Leider ist das, was da im Moment von oben geboten wird, so schlecht, dass selbst der gutmeinendste Gast an seine Grenzen geführt wird.

FRAGE: Noch einmal zu der Befragung: Was steht denn in der Prioritätenliste weiter oben?

AMBROSY: Ganz weit oben steht: Zeit füreinander haben, Natur genießen, etwas für die Gesundheit tun. Nordseeurlaub ist ja eher ein Familienurlaub. Die Natur spielt eine wichtige Rolle. Wir haben ja auch sehr viele Campingplätze . . .

FRAGE: . . . die ja jetzt schon fast abgesoffen sind.

AMBROSY: So schlimm ist es zum Glück nicht. Die sind immer noch gut. Aber unsere Gäste sind offensichtlich hart im Nehmen. Denn auch die Quartiere sind noch gut besucht. Es hat auch noch keine Massenflucht gegeben. An der Nordsee wurde aber in den vergangenen Jahren viel zum Thema Saisonverlängerung und Wetterfestigkeit gemacht. Was im Moment deshalb unheimlich gut läuft, sind Besichtigungen zum Beispiel der Brauerei in Jever, der Meyer Werft in Papenburg, der vielen Museen der Region. Hinzu kommen die Hallenbäder und die Angebote vieler attraktiver Innenstädte. Deshalb ist die Zufriedenheit der Touristen weiterhin sehr hoch. Aber das darf mit dem Wetter nicht noch drei oder vier Wochen so dauern.

FRAGE: Also muss man sich um die Saison 2012 keine Sorgen machen?

AMBROSY: Nein, erinnert sei an den April/Mai dieses Jahres, wo wir Temperaturen über 20 Grad hatten. Die Gäste sind spontan in großer Anzahl gekommen. Das Buchungsverhalten hat sich total geändert. Wer heute schon den Nordseeurlaub 2012 bucht, ist eher in der Minderheit. Es wird viel spontan entschieden.

FRAGE: Wie entwickeln sich denn die Gästezahlen grundsätzlich?

AMBROSY: Wir haben an der Nordseeküste ein Wachstum von einem Prozent pro Jahr. Wir haben jährlich 20 Millionen Übernachtungen. Das ist schon eine erhebliche Menge. Was sich dazu sehr gut entwickelt, und da nimmt das Wachstum noch kräftiger zu, ist das Binnenland: Ostfriesland, Oldenburger Münsterland und das Emsland. Und diese Gäste fahren zur Stippvisite an die Nordsee. Es gibt auch immer mehr Radtouristiker, die im Binnenland Urlaub auf dem Bauernhof machen. Sehr gut angenommen wird hierbei auch das Angebot von „Paddel und Pedal“.

Norbert Wahn
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2097

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