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NWZonline.de Nachrichten Kultur Weser-Ems

Kann man Glücklichsein wirklich lernen?

23.11.2016

Edewecht Die Sonne müht sich redlich durch die dichte Wolkendecke, sie schafft es aber nicht. Der Regen gewinnt immer wieder, Schmuddelwetter passt da als Begriff ganz gut. Martina Belling ist trotzdem glücklich. Das muss sie auch irgendwie sein, denn die Oberstudienrätin hat sich freistellen lassen von ihrer Schule und arbeitet nun als selbst ernannte Glückslehrerin. Das klingt nach einem Kurzgeschnackt.

Im Ofen brennen die Holzscheite, auf dem Sofa liegt der Hund namens „Happy“ (der heißt wirklich so) und auf der Tasse steht das Wort „Glück“. Martina Belling lacht ständig. Das ist keine Show, sie ist so. Eine Frohnatur eben. „Ich bin ein positiver Mensch“, sagt sie selbst. Aber wie macht sie das? Für die NWZ -Leserinnen und -Leser hat sie fünf Tipps zusammengetragen:

Grundsätzlich gilt: „Angst beginnt im Kopf – Glück auch. Daher beginnt das eigene-Glück-herstellen auch im Kopf“, sagt sie.

1.
     Ich mache mir keine Sorgen mehr. Sorgen sind absolut überflüssig und haben keinerlei Vorteile. Man macht sich Sorgen (man produziert sie also selbst!) und kann sie daher auch wieder wegmachen, oder sie gar nicht erst entstehen lassen.

2.
  Ich stelle fest, was ich den Tag über so denke. 80 Prozent unserer täglichen Gedanken sind immer gleich. Ich gehe also in eine Art mentales Fitness-Studio und gewöhne mir an, negative, destruktive Gedanken zu stoppen und – wenn möglich – durch positive zu ersetzen. Beispiel: Viele kennen die Aussage „Im Leben kriegt man nichts geschenkt“ (ich spüre deutliche ANspannung). Diesen Satz tausche ich aus und denke dafür „Das ganze Leben ist ein Geschenk!“ (die ENTspannung setzt ein).

3.
  Wenn du nichts änderst, ändert sich nichts, ein ganz einfacher Satz, der so viel beinhaltet. Wir alle leben in unserer sogenannten „Komfortzone“, dem Bereich, der uns bekannt ist. Dieser Bereich muss nicht einmal komfortabel sein, er kann sogar sehr unangenehm, schmerzlich sein – aber er ist uns vertraut. Und Viele tun sich sehr schwer, auch nur einen Schritt aus dieser Komfortzone zu setzen, eine Veränderung zu wagen..., denn es könnte ja schiefgehen. Es könnte aber auch besser werden. In diesem Fall hilft Vertrauen. Sich selbst vertrauen, der Situation zu vertrauen, dem Leben zu vertrauen.

4.

Betrachte die Dinge doch einmal anders. Sie stehen immer zur gleichen Zeit auf? Essen immer das Gleiche zum Frühstück? Sie fahren immer zur gleichen Zeit zur Arbeit? Okay. Ändern Sie diese Gewohnheiten einfach mal. Für einen Tag zum Beispiel. Sie werden sich wundern, was Sie auf einmal Alles erleben, wen Sie treffen. Das Leben wird bunter und Sie bekommen vielleicht auch die eine oder andere neue Einsicht.

5.
      Überlegen Sie sich genau, was Sie wollen und wie Sie es wollen. Wohin Ihre Aufmerksamkeit hingeht, fließt auch Ihre Lebensenergie. Und dann ist es doch viel besser, sie fließt in positive, glücklich machende Bereiche, oder? Wenn Sie nicht genau wissen, wohin Sie wollen, was Ihre Lebensziele sind, nehmen Sie sich die Zeit, einmal mit Ihren Gedanken zu spielen. Lassen Sie dabei jederlei Überlegungen wie „Nein, das wird doch nie etwas!“ oder „Dazu bin ich doch schon zu alt/zu ungebildet/zu arm/zu klein/zu...“ weg – und spielen Sie mit Ihrer Wunschvorstellung. Malen Sie sich diese richtig „bunt“ aus – und warten Sie dann ab, was geschieht. Sie werden sich wundern.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/videos 
Lars Reckermann Chefredakteur / Chefredaktion
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