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Schauspiel In Westerscheps Was für eine Schnapsidee


Gut besucht: Das plattdeutsche Theaterstück „Up Düvels Schuuvkoor“ wurde uraufgeführt.



Erhard Drobinski

Gut besucht: Das plattdeutsche Theaterstück „Up Düvels Schuuvkoor“ wurde uraufgeführt.

Erhard Drobinski

Westerscheps - Viele Gründe zu Lachen hatten die Zuschauer bei der Premiere des Vierakters „Up Düvels Schuuvkoor“ von Karl Bunje in Westerscheps. Die plattdeutsche Theatergruppe des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“ Westerscheps schaffte es, die zahlreichen Besucher im gut gefüllten Festzelt mit ihrem Schauspiel nachhaltig zu begeistern.

Die Handlung der plattdeutschen Komödie, die 1961 geschrieben wurde, spielt im Jahr 1946 und beschreibt das Zeitgeschehen nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Dabei stehen Jungbauer Heiko Herkens (dargestellt von Thomas Hollje) und Knecht Jan Spin (Jürgen Eilers) im Mittelpunkt des Geschehens.

Profitables Brennen

Beide merken schnell, dass sich mit dem Schwarzbrennen von Schnaps mehr und schneller Geld verdienen lässt als mit der Landwirtschaft. Allerdings müssen sie dabei auf den Dorfgendarmen Fied Hillmer (Dirk Gnieser) achten. Dieser muss sich mehr um seine Tochter Helga (Tanja Röben) kümmern, da sie sich in den Kopf gesetzt hat, den Jungbauern zu heiraten – was bei ihrem Vater gar nicht gut ankommt.

Hier gibt es die Karten im Vorverkauf:

Friseursalon Bittner, Blumenstraße 8 in Edewecht, bietet Karten im Geschäft an oder unter t 0 44 05/ 43 63.

Buchhandlung Oltmanns, Petersfelder Str. 17 in Edewecht, bietet ebenfalls Karten an. Erreichbar sind sie unter der t 0 44 05/83 63.

In Osterscheps können Karten bei Gustavs Kiosk an der Osterschepser Straße 23 gekauft oder unter t 0 44 05/48 93 71 bestellt werden.

Richtig Fahrt nimmt die Geschichte auf, als die Großmagd Taline (Karin Hobbensiefken) das Versteck der Schwarzbrennerei entdeckt. Und auch sie hat etwas dagegen, dass der Stadtmensch Helga auf den Hof kommt. Ein Heiratsversprechen sorgt für zusätzliche Verwirrungen, wovon auch die kleine Magd Marie (Gunda Deeken) nicht verschont bleibt.

Die Kostüme waren der damaligen Zeit entsprechend, wobei Dirk Gnieser als Polizist eine Kappe tragen musste, die ihn doch sehr an „Räuber Hotzenplotz“ erinnerte. Mit diesem Hinweis wurde er auch dem Publikum vorgestellt, was natürlich zur Erheiterung beitrug. Insgesamt zeigten sich die Darsteller auf der Bühne textsicher, kleinere Unebenheiten wurden von den Souffleusen Elke Gerdes und Margret Stockmann ausgebügelt. Für die passenden Frisuren und für das Schminken war wie bereits in den vergangenen Jahren auch Lilia Willms zuständig.

Spielfreudige Darsteller

Die Zuschauer sahen ein vergnügliches Theaterstück, das langsam an Fahrt aufnahm, dann aber rasant endete. Zwischendurch gab es immer wieder Beifall, und auch die Situationskomik kam hier nicht zu kurz und sorgte für Lacher beim Publikum. Die Laiendarsteller zeigten sich auf der Bühne spielfreudig und unterstrichen ihre Textpassagen mit viel Gestik und Mimik, was die Aufführung noch abwechslungsreicher machte. Für die Spieler und vor allem die Zuschauer war es eine rundweg gelungene Premiere.

Die Theatergruppe hat einige Wochen Zeit, bevor die nächsten Auftritte folgen. Ab dem 8. November geht es im Saal auf den Wurnbarg in Wittenberge. Ab 20 Uhr öffnet sich dort der Vorhang. Es folgen fünf weitere Aufführungen für die Öffentlichkeit. Karten für das Theater gibt es ab sofort im Vorverkauf (siehe Infokasten).

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