WESTERSTEDE - WESTERSTEDE - „Jeder von uns will gerecht behandelt werden, das gilt auch für alle Bauern, die Bananen oder Kaffee anbauen“, beschrieb Vorsitzender Ernst-Dieter Kirchhoff die Gründe einer Gruppe engagierter Westersteder, vor zehn Jahren den Eine-Welt-Verein „Äquator“ ins Leben zu rufen. Seither werden gemeinnützige und sozialintegrative Projekte in armen Ländern unterstützt und die Produkte in einem Laden verkauft.
Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter sei beeindruckend, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Jochen Niemann bei einer Feierstunde zum Jubiläum. In dem Laden könne man faire Produkte ebenso erstehen wie Spiele oder Bücher in der Mediothek ausleihen.
Die Qualität der Produkte lobte Landrat Jörg Bensberg, der darauf verwies, dass schon seit Jahren im Kreishaus „fairer Kaffee“ ausgeschenkt werde. Auch ein Korkensammelbehälter sei hier aufgestellt worden.
Als Vertreter der Kirche lobte Pastor Hans-Hermann Schole die Nächstenliebe, die in der Arbeit der Ehrenamtlichen deutlich werde.
Kirchhoff lud die zahlreichen Besucher ein, an einer „fairen“ Kaffeetafel Platz zu nehmen oder in den Auslagen des Eine-Welt-Ladens an der Peterstraße zu stöbern. „Das ist wie eine kleine Weltreise.“ Jedes Produkt erzähle eine kleine Geschichte der Hersteller und ihrer Familien.
Der Erlös dieser Jubiläumsaktion kommt diesmal einem Kinderheim in Peru zugute.
