WESTERSTEDE - Eigentlich hatte der Fernsehstar gar keine Zeit. Am Freitag hetzte Maria Furtwängler für die Dreharbeiten zum neuen Tatort-Krimi „Erbe, wem Erbe gebührt“ auf dem Jaspers-Hof von einer Stelle zur anderen. Und doch: Als das Gespräch auf die Geschichte des alten Gebäudes kam, in dem Tatortkommissarin Charlotte Lindholm ein zuvor präpariertes „Hotelzimmer“ zu beziehen hatte, blieb die beliebte Hauptdarstellerin für einen Moment stehen. „Wusste ich nicht, dass die Stadt Westerstede das alles geerbt hat. Und was soll nun daraus werden?“, erkundigte sich die 42-jährige Schauspielerin interessiert.
Während sich Furtwängler vor dem Haupteingang des Anwesens noch kurz über die Pläne der Stadt mit dem Jaspers-Hof informieren ließ, wartete Nebendarstellerin Patrizia Wapinska bereits auf ihren Einsatz. Die junge Schauspielerin hat eigentlich ein Engagement am Oldenburgischen Staatstheater und war für diesen Tatort unter Vertrag genommen worden. Ihre Rolle: Zimmermädchen.
Set-Aufnahmeleiter Matthias Fritz, der alle Fäden in der Hand hält, hatte für diesen einen Drehtag in Westerstede 30 Teamkollegen zu betreuen. Nächste Woche geht es an anderen Drehorten weiter – auch im Ammerland.
