WESTERSTEDE - In Westerstede hat Kaninchenzucht Tradition. Vor Jahren fanden die Ausstellungen noch im heute längst abgerissenen Hössengasthof statt. Heute werden die Tiere in einer schöneren und vor allem auch repräsentativeren Umgebung bewertet und vorgestellt: Im alten Güterschuppen des Westersteder Bahnhofes. Dort eröffnet Bürgermeister Klaus Groß am kommenden Sonnabend um 14 Uhr die 43. Ortsschau des Rassekaninchenzuchtvereins Westerstede.

„Zu sehen sind diesmal 120 Tiere aus 15 verschiedenen Rassen“, kündigte Vereinsvorsitzender Gerold Möhlmann an. Doch bevor die Öffentlichkeit Zutritt erhält (Sonnabend von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 9 bis 17 Uhr) müssen sich die neutralen Preisrichter an die Arbeit machen. Gert Wichmann, Oldenburg, und der Ocholter Uwe Ennen, Vorsitzender des Kreisverbandes Oldenburg-Nord, sind aber selbst „alte Hasen“, die viel von der Kaninchenzucht verstehen. Bei der Eröffnung der Veranstaltung mit Groß sind Ennen und Jugendleiterin Heidrun Hansen dann ebenfalls mit von der Partie.

Ergänzt wird die Schau durch eine Kaffeetafel und eine erstklassig bestückte Tombola. „Aber vor allem unsere Kaninchen sind eine Schau“, sagte Möhlmann.