WESTERSTEDE - WESTERSTEDE/SKR - Wer sich für nachbarschaftliches Wohnen interessiert und Näheres über mögliche Projektformen erfahren wollte, der konnte sich in Westerstede informieren. Über „Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Wohnens – nicht nur im Alter“ sprach Renate Siegmann von der Regionalen Kontaktstelle Bremen des Forums Gemeinschaftliches Wohnen vor rund 70 Zuhörern im Kreishaus. Eingeladen hatten der Seniorenbeirat Westerstede und die Koordinierungsstelle für Seniorenarbeit des Landkreises. Eine rege Diskussion schloss sich an.

Am 5. September (17.30 Uhr, „Haus der Begegnung“) wird Marlies Hick-Mühl, Leiterin der Gruppe „Senioren bleiben fit“ des Beirates, mit Interessierten Möglichkeiten für Projekte im Ammerland ausloten. „Wir möchten Hilfestellung geben“, sagte Seniorenbeiratsvorsitzender Werner Weber zur NWZ . Auskünfte gibt es im Seniorenbüro ( 04488/862266) oder beim Landkreis ( 04488/562660).

„Älter werden in Eigenregie, um mit Gleichgesinnten unter einem Dach zu leben, ist sehr attraktiv“, so Renate Siegmann im Pressegespräch. „Der Gemeinschaftsgedanke ist das A und O“. Wichtig sei, Vorstellungen des Miteinanders zu erarbeiten, am besten in der juristischen Form einer Genossenschaft die Anlage zu realisieren. So ein Projekt biete Sicherheit, Wärme, Austausch von Erfahrungen; Fähigkeiten der Bewohner könnten genutzt werden. Gemeinsam leben und Spaß haben laute die Devise.