WESTERSTEDE - Expressive Malerei steht im Mittelpunkt einer Ausstellung, die in den nächsten Wochen im Güterschuppen zu sehen ist. Zum ersten Mal in einer Einzelausstellung zeigt Karin Förster ihre Werke in Westerstede. An der Eröffnung, musikalisch umrahmt von Holger Harms-Bartholdy und seiner Frau Kati, nahmen zahlreiche Freunde, Wegbegleiter und Kunstinteressierte teil.
„Die expressive Art ist Ausdruck meiner Kreativität im bildnerischen Bereich. Die Inspiration geht vom Kopf durchs Herz ins Handgelenk und will etwas ausdrücken an Emotionen, Lust und Frust, Erlebtem und Erhofftem“, erklärte Karin Förster. Dabei malt sich eine Spur der eigenen Lebensgeschichte hinein, die von Aufbruch gekennzeichnet ist.
Seit 1977 lebt die in Graudenz (Westpreußen) geborene Malerin in Westerstede. Nach einem Studium der ev. Theologie und Kunstpädagogik lehrte sie in Hessen. Autodidaktisch bildete sie sich in Kunstkursen bei Gerhard Linke, Erna Meyer, Werner Tegethof, Michaela Munteanu-Rimnic und Ivona Fankulewska aus.
Jochen Kusber, Galerist, Maler und Bildhauer aus Rastede, ging in seiner Eröffnungsrede auf Farb- und Formsprache ein. Er hob hervor, dass in den Bildern Försters sich widerspiegele, was sie sehe, erlebe, mit den Augen erfasse: „Für mich ist Karin Förster auf dem Weg.“ Gleichzeitig warnte er davor, den Versuchungen des Zeitgeistes zu erliegen.
Die Bilder beeindrucken durch ihre Farbigkeit, aber auch durch die Heftigkeit in der Malbewegung.
Die Ausstellung im Güterschuppen ist zu sehen: mittwochs von 16 bis 19 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr.
