WESTERSTEDE - Direkt aus Damaskus eingeflogen sind die orientalisch wirkenden Kunstwerke, die zurzeit im Klinikzentrum Westerstede zu sehen sind. Der syrische Maler Hasan Abdulla war mit den aufgerollten Werken nach Deutschland gekommen, hier wurden dann erst die passenden Rahmen gebaut. Die Doppelausstellung, die er gemeinsam mit seinem seit etlichen Jahren in Deutschland lebenden Neffen Rodi Khalil bestreitet, stieß bereits bei der Eröffnung auf großes Interesse bei den Kunstliebhabern im Ammerland.
„Ich habe expressionistisch und abstrakt gearbeitet. Die Bilder sprechen für sich und können mehr ausdrücken, als ich es sagen könnte“, betonte Abdulla, gab aber trotzdem den Besuchern gerne Auskünfte über sein Schaffen und künstlerischen Werdegang.
Der gebürtige Syrer Rodi Khalil, der schon mehrfach in Westerstede ausgestellt hat, erläuterte das Motto „Musik – Sprache der Welt“. Musik sei ein verbindendes Element über alle Kulturen hinweg und werde überall verstanden. Vorherrschendes Motiv der Bilder waren Frauen mit Instrumenten.
Wer die Ausstellung noch besuchen möchte, hat dazu bis zum 31. August Gelegenheit. Die Bilder hängen im Flur des Bundeswehrkrankenhauses und der Radiologie der Ammerland-Klinik.
