WESTERSTEDE - Was 1989 in Neuenburg startete, hat längst Tradition und viele Anhänger: Alle zwei Jahre treffen sich seitdem Singkreise der Landfrauenvereine im Landesverband Weser-Ems. Organisator und Ausrichter dieses zehnten Treffens, das unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ stand, waren die Mitglieder vom Landfrauenverein Westerstede. Sie empfingen rund 440 Gäste in der Brakenhoffhalle.
Siegrid Eyting, Leiterin des Singkreises Westerstede, begrüßte 17 Singkreise aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet sowie zahlreiche Ehrengäste: „Wir singen gerne und wollen altes Liedgut erhalten und pflegen.“
Der Singkreis Westerstede des Landfrauenvereins besteht seit 30 Jahren. „Anfangs haben sechs Frauen gesungen, heute sind es 25 “, stellte Helene Appeldorn, Vorsitzende Landfrauenverein Westerstede, heraus. Der Gesang würde zur Bereicherung vieler Veranstaltungen beitragen.
Landrat Jörg Bensberg zählte eine Reihe guter Gründe für das Singen auf und nannte Stichworte wie die positive Auswirkung auf Geist und Körper, Geselligkeit und den Sinn für Harmonie. „Durch Singen lernen Kinder etwa acht mal so viel wie durch Zuhören“, so Agnes Witschen, Vorsitzende des Landesverbandes Weser-Ems. Weitere Grußworte von Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß und der Kreisvorsitzenden Annegret Harms folgten.
Der Singkreis Westerstede begrüßte die Gäste musikalisch mit „Seid willkommen, liebe Leute.“ Mit Liedern, wie „Fresenhof", „Morgenlied“, „Dorfschwalben aus Österreich", „Vienna Trieste", „Glocken der Heimat“ und weiterem Gesang erfreuten die Singkreise aus dem gesamten Weser-Ems-Bereich die Zuhörer. Einige gemeinsam gesungene Lieder, Tanzeinlagen und ein Filmbeitrag über die Stadtgemeinde Westerstede vervollständigten das ganztägige Rahmenprogramm, das auch Raum zum Austausch untereinander bot.
