WESTERSTEDE - In Westerstedes Stadtmarketingprozess kehrt frischer Wind zurück. Weil die Stelle des Koordinators im Rathaus über Monate unbesetzt blieb, ist eine Menge Arbeit nachzuholen. Diesen Eindruck hat auch Sandra Wiedau. Die 37-jährige Oldenburgerin mit Ammerländer Wurzeln ist seit dem 1. Februar in der Stadtverwaltung als Nachfolgerin von Stephan Beske tätig. Dabei handelt es sich um eine Stabsstelle. Sie ist Bürgermeister Klaus Groß direkt unterstellt.

Wer Sandra Wiedau an ihrem neuen Schreibtisch besuchen möchte, braucht einen guten Orientierungssinn. Das Zimmer liegt im zweiten Obergeschoss etwas abseits vom sonstigen Geschehen im Rathaus. Eine Dauerlösung ist das nicht. In absehbarer Zeit soll die Koordinatorin in die Apothekervilla umziehen.

Bürgermeister Klaus Groß freut sich unterdessen über die personelle Verstärkung. „Mit Frau Wiedau haben wir eine kompetente Fachfrau gefunden. Ich bin sicher, dass sie ihre Aufgaben mit viel Engagement und Zielstrebigkeit angehen wird“, erklärte Groß. Bau-Dezernent Horst Hienen hat die neue Kollegin auch bereits begrüßt. „Beim Stadtmarketing gibt es viel zu tun. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung“, bekräftigte Hienen.

Sandra Wiedau, deren Verwandte aus Petersfehn kommen, kündigte an, sich in Westerstede unverzüglich ans Werk begeben zu wollen.

Beim Westersteder Wirtschaftsforum hat man ebenfalls schon länger auf die Wiederbesetzung der wichtigen Position im Rathaus gewartet. Im ersten Anlauf hatten sich Stadt und Handelsvertretung die Personalkosten sogar noch geteilt. Unbeschadet dessen ist es dem Wirtschaftsforum aber ebenfalls ein Anliegen, den vor Jahren gestarteten Stadtmarketingprozess erfolgreich fortzusetzen. Dazu sind nun erst einmal die Weichen gestellt.