WESTERSTEDE - Die Premiere des Theaterstücks „Faust – Der Tragödie erster Teil“ der Theater-AG der Europaschule Gymnasium Westerstede am vergangenen Sonntag war ein voller Erfolg. Die Aula war mit über 300 Premierengästen zwar nicht gänzlich ausverkauft, aber gut gefüllt.
Die Theater-AG des Gymnasiums gibt es seit 20 Jahren. Der „Faust“ ist die 25. Produktion, die Spielleiter Clemens Höxter mit Schülern einstudiert hat. Um Goethes umfangreiche Vorlage für das Schultheater realisieren zu können, hatten die Mitglieder der Gruppe den Text stark gekürzt und symbolisch Szenen aneinander gereiht, um die Handlung im Wesentlichen zu erhalten. Gerade beim Laientheater sei es schwierig, den Spagat zwischen Anspruch und Unterhaltung zu schaffen, so Höxter. Zusammen mit dem variablen Bühnenbild und dem Einsatz von Musik, sei es aber gelungen, das Publikum gefangen zu nehmen.
Höxter sagte: „Es war wirklich sehr schön. Am Schluss gab es stehende Ovationen, das habe ich auch noch nicht oft erlebt. Das, was wir uns erarbeitet haben, hat auf der Bühne hervorragend funktioniert.“ Es habe durchweg positive Rückmeldungen gegeben.
Wer die Premiere am Sonntag verpasst hat, hat diesen Dienstag, 22. Februar, ein weiteres Mal Gelegenheit die Westersteder Faust-Interpretation anzusehen. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr in der Aula des Gymnasium, Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.
