Neuenhuntorfermoor - Prima passten die ersten Schneeflocken zum Weihnachtsbasar, zu dem das Café 21 am Sonntag einlud. Sieben Ausstellerinnen waren der Einladung von Slavica Rikel-Siehlmann gefolgt, um zum 12. Mal Ausflügler mit ihrem Angebot zu locken. Während in der Mitte des Cafés eifrig Handel getrieben wurde, konnten sich die übrigen Gäste von der Wirtin und ihrem Team mit selbst gemachten Torten oder fair gehandelten Kaffee-Spezialitäten verwöhnen lassen.
Stoffbeutel statt Plastik, hieß es bei Ursula Niehaus, die nicht nur ein Angebot umweltfreundlicher Transportideen für die Besucher bereit hielt, sondern außerdem jede Menge Fröbelsterne und selbst gemachte Gelees aus den Früchten des eigenen Gartens anbot.
Umweltfreundlich waren auch die Seifen von Veronika Meyer, die schon seit vielen Jahren zu den Ausstellerinnen im Café 21 gehört. Ihre biologisch hergestellten Seifen kommen – anders als herkömmliche Shampoos oder Duschgels – ohne Plastikverpackung aus.
Geballte weihnachtliche Stimmung gab es am Tisch von Ria und Hartmut Tesch. „Mit kühlem Bier statt Glühwein zur Erfrischung fange ich bereits im Sommer mit dem Basteln der Wichtel an“, verriet der Huder. Seine Tochter Ria steht ihm, was das Handwerkliche betrifft, in nichts nach, wie die große Auswahl an Dekorationen, Karten und Schmuck bewies.
Martina Preisig und ihr österreichischer Design-Schmuck gehören von Anfang an mit zu dem kleinen Weihnachtsbasar. Bettina Pöpken und Yvonne Markwart dagegen waren Neulinge. Ihre gehäkelten oder aus Beton gegossenen Geschenkideen gingen fast ins Angebot ihrer Tischnachbarin Monika Peters über. „Wir teilen uns hier sogar die Tischdecke“, lachten die drei Frauen, die sich auf Anhieb verstanden. Viel Spaß machte der Nachmittag so nicht nur den Gästen.
