Seefeld - Rund 4000 Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, haben Pfingsten das Mühlenwochenende besucht. „Es brummt. Besser hätte es nicht laufen können“, bilanzierte die stellvertretende Vorsitzende des Mühlenvereins Cornelia Iber-Rebentisch.
Kein Durchkommen
Auch Anke Coldewey, Sprecherin des Landfrauenmarktes und zuständig für die Stände beim Mühlenwochenende, freute sich über den Andrang und das sehr gute Wetter, vor allem am Sonntag gab es fast kein Durchkommen mehr. Vor dem Eingang bildeten sich kleine Schlangen, ebenso vor dem Mühlencafé. Die Cafédamen hatten alle Hände voll zu tun, ein Kuchen nach dem anderen wurde in der kleinen Küche fertiggestellt.
Die Mühlenterrasse war bis auf den letzten Platz gefüllt, und auch auf der Umrandung des Sandkastens fanden die Besucher noch einen kleinen Platz. Bei wechselnder Live-Musik wurden neue Eissorten, Wein, Grillwürstchen, Matjes und vieles mehr probiert.
An zahlreichen Ständen boten Kunsthandwerker ihre ausgesuchten Waren an. Es gab viel Neues zu entdecken, weil Anke Coldewey wieder einige neue Standbetreiber eingeladen hatte. So brachte Dirk Kröger aus Rechtenfeld einige seiner Design-Möbel für den Gartenbereich mit, die allesamt aus Eichenholz gefertigt waren. Mineralien, Fossilien und Schmuck aus diesen Materialien präsentierte Ute Linke-Kowarsch aus Langenberg an ihrem Stand.
Pferd namens Lieselotte
An anderen Ständen gab es Filzarbeiten, Glasperlenkunst, bunte Keramiksiebe, Unikat-Bekleidung, Insektenhotels, Weidenkörbe, offene Buddelschiffe, Schutzengel aus Edelsteinkugeln oder Stoffpferde mit dem Namen Lieselotte. Auch „De Taumaker“ vom Heimatverein Conneforde waren nach längerer Abstinenz wieder zu Gast und zeigten die Herstellung von Seilen in verschieden Stärken.
Der Mühlenverein selbst schickte seine freiwilligen Müller und seine Laiendarsteller für die historische Mühlenführung ins Getümmel, die die Besucher direkt ansprachen. Kinder konnten Kartoffeldruck auf Jute- oder Leinentaschen ausprobieren.
