Cloppenburg - Eine musikalische „Reise nach Afrika“ haben am Dienstagnachmittag die gut 330 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wallschule sowie des Schulkindergartens unternommen. Mit großer Begeisterung präsentierten sie den Eltern in einem Mitmachkonzert in der Sporthalle der Johann-Comenius-Oberschule an der Leharstraße, was sie am Vormittag in zwei Workshops mit dem „Trommelzauber“-Team einstudiert hatten.

„Das gemeinsame Trommeln und Singen unterstützt das Gemeinschaftsgefühl und die Konzentrationsfähigkeit der Schüler und stärkt auch ihr Selbstwertgefühl. Einige Kinder hatten etwas Angst, dass sie nicht trommeln können. Aber schon nach kurzer Zeit haben sie voller Begeisterung mitgemacht und voller Stolz gemerkt: Ich kann das auch“, freute sich die Pädagogin Ulrike Schewe, die das Projekt organisiert hatte.

Mal vorsichtig und leise, mal laut und wild schlugen die Schüler und die Kindergartenkinder auf ihre Trommeln und füllten so die gesamte Sporthalle mit afrikanischen Klängen. Und auch die Zuschauer ließen sich von der Begeisterung anstecken und klatschten begeistert mit. Die Schüler zeigten mit der Djembé, einer Handtrommel aus dem Senegal, sicheres Rhythmusgefühl und viel Spaß an der Musik.

Gesänge, Tänze und mitreißende Trommelrhythmen vermittelten den Kindern und Eltern ein Stück afrikanischer Kultur und afrikanischen Lebensgefühls. Dabei schlüpften sie unter der Anleitung von „Trommelzauber-Erfinder“ Johnny Lamprecht und des „afrikanischen Postboten DJ Dr. Fofo“ in verschiedene Rollen. Mal schlugen sie mit ihrem „Rüssel“ auf die Trommeln, stampften bedächtig wie ein riesiger Elefant durch das Gras oder schlenkerten wie kleine Affen wild mit den Armen. „Das ist so toll. Mein Sohn ist heute total begeistert aus der Schule nach Hause gekommen und erzählt die ganze Zeit von der Musik und den Trommelrhythmen“, schwärmte eine Mutter.

Die Bürgerstiftung Cloppenburg unterstützte die „Trommelzauber“-Aktion mit einer Spende. Andrea Rausch überreichte während der Veranstaltung einen Scheck über 700 Euro an die Geschäftsführerin des Fördervereins, Birgit Bruns, sowie die Schulleiterin Heike Niemeyer.