WILDESHAUSEN - Das hat eine langen Tradition: Die katholische Frauengemeinschaft der Wildeshauser St.-Peter-Gemeinde hat wieder fleißig gehandarbeitet, gebastelt und gewerkelt, um einen Basar für Waisenkinder in Afrika veranstalten zu können. Am Sonntag, 25. November, 9 bis 17 Uhr, und am Montag, 26. November, 14.30 bis 17 Uhr, gibt es eine große Auswahl im Waltberthaus an der Wittekindstraße. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Ab 9 Uhr gibt es am Sonntag Frühstück, ab 12 Uhr eine Hühnersuppe, nachmittags Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Wie in den vergangenen Jahren kommt der Verkaufserlös zwei Missionsprojekten in Afrika zugute, berichtet Mechthild Bramlage, Leiterin des Kreises. Zum einen wird Schwester Klara Lüers unterstützt, die in Madisi in Malawi tätig ist, zum anderen Schwester Gerda Herbrügge in Pretoria (Südafrika). Wie beide Schwestern immer wieder berichten, sterben dort viele Kinder. Es sind meistens Waisen, deren Eltern an Aids gestorben sind. Es ist oft keiner da, der sich um sie kümmert. Die Zahl der Aids-Waisen steige ständig an, berichten die Ordensschwestern, die auf Hilfe aus ihrer Heimat angewiesen sind, um ihre Arbeit der Nächstenliebe verrichten zu können. Deshalb erreicht die Wildeshauser Frauen immer ein herzliches Dankeschön für ihre finanzielle Unterstützung.

Die Gruppe trifft sich im Zwei-Wochen-Rhythmus montags von 15 bis 17 Uhr im „Haus Felizitas“ neben dem Waltberthaus, um gemeinsam zu handarbeiten. Viele Sachen entstehen auch daheim, zum Beispiel Tischdecken, Stricksachen, Advents- und Trockengestecke, selbst gemachte Marmelade, Plätzchen, Puppenkleidung und vieles mehr. Inzwischen arbeiten auch einige Männer mit, die zu Hause Krippen, Fensterbilder aus Holz, Adventsständer und Ähnliches herstellen.

Nähere Informationen zur Handarbeitsgruppe bei Mechthild Bramlage unter 04431/29990.