Wildeshausen - 4911 Gramm: So viel hat der schwerste Fisch des Tages beim traditionellen Abangeln des Fischereivereins Wildeshausen am Tag der Deutschen Einheit auf die Waage gebracht. Ralf Siemer war der glückliche Fänger. Der große Schuppenkarpfen biss in der Hunte im Bereich des ehemaligen Altarms Aschenbeck in der Wiekau.
Insgesamt waren 36 Teilnehmer am Start, von denen am Ende 28 auch einen Fang zur Waage brachten. Geangelt wurde in der unteren Hunte ab der Heembrücke bis zur Auemündung samt Nebengewässern. Starke Strömung durch den Regen der letzten Tage und einiges an Dreck im trüben Wasser machte den Petrijüngern dann ganz schön zu schaffen.
An der Waage im Fischerheim zeigte sich aber dann doch die große Artenvielfalt dieses Flussabschnitts: Döbel, Alande, Karpfen, Brassen, Güstern, Rotaugen, Barsche und vier Bachforellen wurden in die Fangliste eingetragen. Neben Ralf Siemer fingen Roger Knoblauch (26 Fische/2898 Gramm) und Carsten Jöckel (5 Fische/2012 Gramm) besonders gut.
Bevor sich die Wildeshauser Angler am Sonntag, 5. November, um 7 Uhr noch einmal zu einem Raubfischangeln am Vereinsheim treffen, stehen an den kommenden Samstagen die Herbst-Arbeitsdienste auf dem Programm. Am 14., 21. und 28. Oktober soll an einigen Gewässern „klar Schiff“ gemacht werden. Treffen ist jeweils um 13 Uhr am Fischerheim. Der Vorstand hofft auf eine große Beteiligung.
