WILDESHAUSEN - Das Museum strahlt wieder in frischem Glanz. Wildeshauser Unternehmen stellten sich unentgeltlich in den Dienst der Kultur.

Von Mathias Meer

WILDESHAUSEN - Wer jetzt in das Beissert-Museum in Kleinenkneten eintritt, wird es kaum wiedererkennen. Gestern konnte Hans-Werner Beissert nach langer Renovierungszeit seine Sammlung von der Urgeschichte bis zur Neuzeit wiedereröffnen.

Dass sich Wildeshauser Firmen kostenfrei an den notwendigen Maßnahmen beteiligten, wie dem Einbau einer neuen Eingangstür, einer Fenstervergitterung, einem neuen Fliesen-Fußboden oder auch einer Gästetoilette wie auch der Ausbesserung des Daches, machte die Renovierung erst möglich. So dankte Beissert gestern in einer kleinen Feierstunde dem Maler-Betrieb Brünger, Fliesen Döllmann, Elektro List, Schlosserei Nehrkorn, Sanitär-Installationen Piening, Rang-Bau, Dachdecker Schwarting und dem Glasmaler Dieter Beckel, der eine Ansicht von Wildeshausen um 1529 und des Heidenopfersteines beisteuerte.

Dass sich die Beisserts und das Museum in das Dorfleben integriert hätten, freute Bezirksvorsteherin Hanna Brengelmann, die das ehrenamtliche Engagement für die Museumseinrichtung hervorhob. Ohne Zuschüsse sei jede Hilfe willkommen.

Zeitzeugen vergangener Jahrtausende in einer kleinen aber aussagekräftigen Präsentation wieder zugänglich zu machen, bescheinigte der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Franz Kramer. Die gute Zusammenarbeit mit dem Bürger- und Geschichtsverein hob Vorsitzender Bernd Oeljeschläger hervor und attestierte, dass das Museum seit drei Jahren einen wichtigen Beitrag in der Nachbarschaft der Kleinenkneter Steine und des Pestruper Gräberfeldes leiste.