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Bilanz Stiftung Kultur und Geschichte gegründet

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WILDESHAUSEN - Fast schon als Rekordbeteiligung be-zeichneten die beiden Vorsitzenden des Bürger- und Ge-schichtsvereins Wildeshausen, Bernd Oeljeschläger und Karl-August Kolhoff, am Donnerstag die Resonanz an der Jahreshauptversammlung im Restaurant Wolters in der Kreisstadt. Von den aktuell rund 200 Mitgliedern kamen rund 40 zur Versammlung.

Wie Oeljeschläger berichtete, sei die gemeinsame Stiftung des Bürger- und Geschichtsvereins und des Kulturkreises Wildeshausen am Vortag offiziell gegründet worden. Das Stiftungsvolumen beträgt 33 000 Euro. 35 Unterstützer seien regis­triert, einige aus den Reihen des Vereins.

Im Jahresrückblick, gehalten von Oelje­schläger, ging es um die Mitgliederentwicklung, die Veranstaltungen der fünfteiligen Vortagsreihe „Geschichte im Rathaus“ mit zwei geplanten Exkursionen, die Fortführung des Buchprojektes „Was die Alten so erzählen…“ an drei Terminen und der Erinnerungsgang „Gegen das Vergessen“ des Arbeitskreises „Für Demokratie und Toleranz“ im Präventionsrat der Kreisstadt.

„Politische Aktion“

Ein Meinungsaustausch ergab sich um den Bahrenburg-Nachlass. Die Sammlung wurde nach einer Schnellerfassung aus den Kellern der Stadt in den Archivraum im Haus der Kreismusikschule überführt. Den Raum konnte der Verein 2009 mit Unterstützung der Stadt einrichten. Beklagt wurde der Umfang des Bahrenburg-Archivs. Im Laufe der Jahre sei vieles verschwunden. Während einige Vereinsmitglieder Nachforschungen anstellen wollten, sprachen sich andere dafür aus, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Der Grund für den Schwund sei nicht mehr beweis- und nachprüfbar. Das Archiv Aufderheide ist dagegen im Büro im Alten Rathaus untergebracht worden und wird EDV-gestützt erfasst. In diesem Zusammenhang bedankte sich Oeljeschläger bei Eva-Maria Ameskamp und der neuen Mitarbeiterin Barbara Pölking für ihre Arbeit.

Eine aufkommende Diskussion um die Umbenennung der Bürgermeister-Petermann-Straße beendete Karl-August Kohlhoff. Das sei eine politische Aktion und habe nichts mit historischer Aufarbeitung im Sinne des BGV zu tun. Zudem habe der Verein vor fünf Jahren mit einem Vortrag den Forschungsstand zu dem Thema dokumentiert.

„Alte Häuser erhalten“

Gerda Lehmensiek, im Arbeitskreis „Erhaltenswerte Häuser“ tätig, regte an, die Untere Denkmalschutzbehör-de hinsichtlich des geplanten Neubaus eines Geschäftshauses in der Innenstadt anzurufen. Es könne nicht sein, dass nach und nach die alten Häuser verschwänden und Neubauten an ihre Stelle rückten.

In 2012/2013 will der Bürger- und Geschichtsverein die Vortragsreihe „Geschichte im Rathaus“ fortführen. Die Jahresschrift soll im Dezember erscheinen.

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