WILDESHAUSEN -

Im ökumenischen Gottesdienst verlesen Zeitzeugen ihre Erinnerungen. An der Ehrenstätte findet die Kranzniederlegung statt.

WILDESHAUSEN/MIET - Mit einem ökumenischen Gottesdienst gedenken die Angehörigen der ev.-luth. Kirchengemeinde und der katholischen Kirchengemeinde in Wildeshausen dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor 60 Jahren.

Der Wildeshauser Ortsverband des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gestaltet zusammen mit Pastorin Dörte Hartung den Gottesdienst mit Abendmahl um 10 Uhr in der Alexanderkirche. In den Gottesdienst eingebunden sind die Lesungen von drei Zeitzeugen, die von ihren eigenen Erlebnissen berichten werden. Johannes Lenzschau sen. und Walter Dellwisch werden ihre Erfahrungen aus den letzten Kriegstagen im April 1945 in Wildeshausen erzählen. Gisela Ahlers erinnert an die schwere Zeit nach dem Krieg aus der Sicht einer Heimatvertriebenen. Zu dem Gottesdienst hat der Ortsverband die Vorstände aller Wildeshauser Vereine und Verbände eingeladen.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst führt der Weg zur Ehrenstätte auf dem Burgberg, wo Wildeshausens Bürgermeister Franz Duin zum Gedenken der Opfer des Zweiten Weltkrieges einen Kranz niederlegen wird. Den Abschluss des Gedenktages bildet eine Kaffeetafel im Haus Burgberg.