WILDESHAUSEN - Anke Kehrer, Christa Klemptner, Carlheinz Masch, Heino Thiermann, Günter Freese und Alfred Baumann leben seit 25 Jahren in Wohngruppen der Diakonie Himmelsthür. Am Sonntag wurden sie ihm Rahmen eines Gottesdienstes in der Laurentiuskirche geehrt.
25 Jahre in einer behüteten Situation zu leben, sei Anlass, dankbar zu sein, sagte Pastor Ulrich Stoebe, Direktor der Diakonie-Zentrale in Hildesheim-Sorsum. Auch in Zeiten des Umbaus der Einrichtung – von 400 Bewohnern auf dem Zentralgelände an der Dr.-Klingenberg-Straße sollen innerhalb von zehn Jahren 264 Bewohner dezentrale Wohnangebote erhalten – stehe die Himmelsthür weiterhin in der Pflicht, für gute und behütete Wohnmöglichkeiten zu sorgen, betonte Stoebe.
In den Mittelpunkt ihrer Predigt stellte Pastorin Sabine Spieker-Lauhöfer die alttestamentarische Geschichte von Jakob, der mit allerlei Tricks um die Gunst seines Vaters Isaak buhlt und schließlich die Heimat verlässt. Später wird er selbst von seinem Onkel betrogen. „Das Leben hat Höhen und Tiefen“, erläuterte Spieker-Lauhöfer den Gläubigen. Für den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes sorgten Johannes Kretzschmar-Strömer an der Orgel sowie der Posaunenchor. Die Wohngruppen haben eine Bildwand für die Jubilare – mit 54 Jahren ist Günter Freese der älteste – erstellt.
Spieker-Lauhöfer überbrachte zugleich die Grüße des Heimbeirates, der am Wochenende auf einem Kongress in Berlin war. An diesem Montag werden langjährige Mitarbeiter der Diakonie Himmelsthür ausgezeichnet.
