WILDESHAUSEN - „Steine, Scherben, Grabanlagen – Aufgaben und Strukturen der Bodendenkmalpflege in Weser-Ems“ ist der nächste Vortrag aus der Reihe „Geschichte im Rathaus“ überschrieben, den der Bürger- und Geschichtsverein anbietet. Am Montag, 8. Februar, referieren Dr. Jana Fries und Svea Mahlstedt über die archäologischen Schätze in der Wildeshauser Geest. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Rathaussaal der Kreisstadt.

Die Kleinenkneter Steine und das Pestruper Gräberfeld sind imposante Denkmale in der Wildeshauser Geest. Sie haben für die Vor- und Frühgeschichte Mitteleuropas eine herausragende Stellung; auch touristisch sind sie wichtige Anziehungspunkte in der Region. Welche archäologischen Denkmale gibt es noch in Nordwestniedersachsen? Wie werden Sie entdeckt? Und was ist zu ihrem Schutz nötig? Einen Einblick in die Arbeit der Bodendenkmalpflege sowie einen Eindruck von den zahlreichen Hinterlassenschaften einer Jahrtausende alten Kultur im Raum Weser-Ems vermittelt der anschauliche und reich bebilderte Vortrag.

Vor dem Hintergrund dieses reichen kulturellen Erbes sollen auch die Ideen für ein archäologisches Informationszentrum vorgestellt werden, die der Förderverein Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen entwickelt hat.

Dr. Jana Fries ist Prähistorikerin. Sie arbeitet als Bezirksarchäologin beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Oldenburg.

Svea Mahlstedt ist Archäologin. Nach einem wissenschaftlichen Volontariat am LWL-Museum für Archäologie in Herne hatte sie dort eine wissenschaftliche Projektstelle inne. Zur Zeit promoviert sie über „Das Mesolithikum im westlichen Niedersachsen“. Svea Mahlstedt ist zugleich erste Vorsitzende des Fördervereins „Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen“.