WILDESHAUSEN - Was für ein Spuk im Salzburger Mozart-Haus: Im Süßwarenshop des Museums werden zwei Mozartkugeln lebendig und bringen alles durcheinander. Im ersten Stock klettert Mozart aus dem Bilderrahmen und seine ganze Familie gleich mit. Das gibt ein Singen und Staunen, Erschrecken und Verwirren. Und auf einmal ist das ganze Museum voller Touristen... Das ist die Geschichte, der Kinderoper „Motz und Arti“, die am Sonntag, 3. Juni, und am Montag, 4. Juni, jeweils um 18 Uhr in der Bremer Shakespeare Company aufgeführt wird.
Mit Wildeshauser Beteiligung: Neben dem „Ensemble Weserterassen“ und dem Orchester aus Riga ist auch der Concenti-Mädchenchor aus der Kreisstadt dabei. Ebenfalls einige Hauptrollen sind mit Kindern aus Wildeshausen besetzt. So spielen Linda Baumert und Anna Uhde die lebendigen Mozartkugeln, Josephine Uhde ist die Mutter Mozart und Katharina Iken eine der Schokoladenverkäuferinnen. Die musikalische Leitung liegt bei Birgit Wendt-Thorne, der Chefin von Concenti.
„Motz und Arti“ ist das Nachfolgeprojekt des Weihnachtsmusicals „Geschenk der Liebe“, das 2005 im Kulturaustausch des Weltspielprojektes Bremen mit der Partnerstadt Riga aufgeführt wurde. Die Inszenierung und Choreographie liegt bei Saskia Hofmann aus Groningen. Die meisten Musikstücke sind von Wolfgang Amdeus Mozart, aber mit neuen Texten versehen, die dem heutigen Zeitgeist entsprechen.
Alle Akteure sind für Sonntag und Montag bestens vorbereitet, wie die Generalprobe vor einigen Tagen zeigte. Das Alter der Mitwirkenden in Chor und Orchester liegt zwischen acht und 16 Jahren.
