WILDESHAUSEN - Viele Wildeshauser haben bereits die ersten Trommelklänge gehört – die Kindertamboure, in diesem Jahr wieder unter der Leitung von Niclas Sartor, proben für das Gildefest. Rechtzeitig vor Pfingsten hat das Kindertambourcorps der Wildeshauser Schützengilde für das bevorstehende Gildefest mit den ersten Übungsstunden begonnen. „Kein Problem in diesem Jahr – wir sind ja schon alte Hasen“, so Felix Tangemann, einer der jüngeren Tamboure mit einem Augenzwinkern.

„Alles bleibt beim alten – die Kindertrommler haben wie in den letzten Jahren wieder zeitig mit den Vorbereitungen zum Kinderschützenfest begonnen, um am Kinderschützenfest Ende Mai fit zu sein“, so Wolfgang Niester, „wir werden jetzt jede Woche bis Pfingsten üben und gleichzeitig mal schauen, ob die Uniformen für unseren Tambournachwuchs noch passen.“

Wolfgang Niester ist bereits seit vielen Jahren für die Ausbildung des Nachwuchses verantwortlich und vielen Wildeshausern eher in Bärenfellmütze als Tambourmajor des Tambourcorps bekannt.

Wenn man die jungen Tamboure fragt, warum sie so viel Spaß an der Sache haben, dann antworten sie wie die Großen: „Wir finden es toll, dass wir eine alte Tradition weiterführen können, dass wir an der Spitze des Umzuges marschieren dürfen, aber vor allem, dass wir so viel Spaß beim Trommeln haben“, so Christopher Kadur. „Wir freuen uns so richtig auf ein tolles Gildefest aber vor allem auf ein tolles Kinderschützenfest!“

In diesem Zusammenhang bittet der Vorstand der Wil­deshauser Schützengilde die Eltern der teilnehmenden Kinder am Kinderkönigsschießen, im Vorfeld mit den Kindern die Handhabung der Flitzebögen aus Sicherheitsgründen zu üben sowie die Armbrust der Kinder zu überprüfen. Dazu steht auch wie immer der Schützenbote Gerd Tschöpe zur Verfügung. „Wir wollen, dass die Kinder wie immer gut vorbereitet zum Kinderschützenfest kommen. Sicherheit ist hier oberstes Gebot“, so Manfred Wulf, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Gilde.