WILDESHAUSEN - Ihren 80. Geburtstag feierte am Sonntag die Wildeshauserin Elisabeth Elpel, geborene Albers. Die Jubilarin stammt gebürtig aus Gastrup, einem kleinen Dorf bei Goldenstedt. Dort wuchs sie auf einem Bauernhof mit acht Geschwistern auf. Nach dem Schulbesuch in Goldenstedt erlernte sie in Lohne das Schneiderhandwerk. „Danach bin ich zurück nach Goldenstedt und habe als Hausschneiderin gearbeitet“, erzählt die 80-Jährige. Hauptsächlich habe sie Damengarderobe angefertigt.

1962 heiratete sie den aus Schlesien stammenden Josef Elpel. Die kirchliche Eheschließung fand in der St. Gorgonius-Kirche Goldenstedt statt. „Mein Mann war verwitwet und besaß damals schon ein Haus in Wildeshausen, in das ich nach der Hochzeit eingezogen bin“, erzählt sie. Ehemann Josef arbeitete bei der Raiffeisenwaren-Genossenschaft Wildeshausen. Sie kümmerte sich um den Haushalt und hielt den großen Garten in Ordnung. Seit 1993 ist Elisabeth Elpel verwitwet. Von ihren acht Geschwistern leben nur noch ein älterer Bruder und eine jüngere Schwester. Mit ihnen steht die kinderlose Frau in enger Verbindung. Außerdem hat sie guten Kontakt zu ihren rund 30 Nichten und Neffen. Zwei Nichten richteten daher auch in Goldenstedt die Geburtstagsfeier für die Tante aus.