WILDESHAUSEN - Thomas Becker ist ein Musikfreund, und er organisiert gerne Veranstaltungen. Beim Konzertabend Nummer 2 standen am Sonnabend gleich zwei Bands in der Wildeshauser Musikschule auf der Bühne: „No Scammin“ und „LéOparleur“.

Den richtigen Auftakt bereitete „No Scammin“ aus Rosenheim. Fetzige Latin-Rhythmen rissen mit. In der Band am Saxophon entdeckten die Wildeshauser schnell ein bekanntes Gesicht: Annika Becker. Sie wurde gefeiert. Obwohl sie mittlerweile nicht mehr in Wildeshausen, sondern in Bayern lebt und dort ein freiwilliges ökologisches Jahr macht, waren ihre hiesigen Wegbegleiter zum Konzert gekommen. Und das waren nicht wenige: Insgesamt kamen rund 160 Musikfreunde zu dem Konzertabend. Viele kannten Annika.

International wurde es im zweiten Teil des Abends: Zum Abschluss ihrer dreiwöchigen Deutschlandtournee machte die Band „LéOparleur“ aus dem französischen Straßburg in der Kreisstadt Station. Eine Formation, die sich schon einen guten Namen gemacht hat und in verschiedenen Sprachen ihre Stücke singt. Standbein der Band sind die Brüder Simon und Josef Oster. Ironie, Poetik und viel Lebensweisheit aus dem Stadtviertel La Krutenau in Straßburg beherrschen ihre Chansons und ihre Gypsymusik. Mal mehr oder weniger heiter, mal zum Mithüpfen, mal zum Nachdenken. Das Repertoire ist groß. Das Wildeshauser Publikum dankte es mit Tanz und Applaus.