Wildeshausen - Das volle Programm zur „Stunde Null“, wie das neue Album heißt, hatte Matthias Monka aus Bremen zusammen mit seinem „Verbündeten“, dem Mit-Produzenten, Gitarristen und Sänger Oliver Kronhardt aus Ganderkesee, mitgebracht. Vor voll besetzter Schulaula auf Gut Spasche in Wildeshausen stellte der Songwriter am Freitagabend das neue Album in Auszügen vor.
„Langsam können wir uns Gedanken machen, eine weitere Stuhlreihe hier in der Aula aufzustellen“, freute sich Arndt Baeck, Veranstalter der Reihe „Spasche Live“. Tatsächlich musste die eine oder andere Sitzgelegenheit zusätzlich herbeigeschafft werden.
Unlängst hatte Monka die Entertainerin Annie Heger im Saal der Wildeshauser Kreismusikschule begleitet. Diesmal stand er selbst im Mittelpunkt des Bühnenlichts, irgendwie passend zur irisch anmutenden Durchhaltehymne „Steh auf“, eine Hommage für die grüne Insel, wie Monka anmoderierte.
Zuvor hatte er „Die Stunde Null beginnt“ vorgestellt. „Wir schalten das Netz aus. Wir machen unsere Leinen los. Das Meer wird uns nach Hause tragen, das Glück neu zu wagen“, heißt es dort. Ein Song zum Mitgehen und zum Nachdenken über eine neue Lebensepisode.
Aber auch „Wunderschöner Tag“ war eines der neuen Stücke, passend zum Frühling. Eine weitere Komposition, die Positives beinhaltet und den Neubeginn signalisieren soll. Damit auch ein Stück Hoffnung und Zuversicht, wenn das Leben einmal wieder eine traurige Seite aufgeschlagen hat. Da fehlte dann auch nicht der Song „Vergessen“, in dem Monka auf ergreifende Art und Weise die Veränderungen durch die Alzheimer-Erkrankung des Vaters beschreibt.
