WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/LD - Für Mozart ist es nie zu spät! Erst recht nicht, wenn augenzwinkernd und vor allem spitzzüngig ein Mann gewürdigt wird, der komponierte, was das Zeug hält, der Frauen hatte wie Sand am Meer, der eine Menge Moos verpulverte, als begnadeter Flügelflitzer galt, aber seine Zeit auch ebenso gern mit Würfel, Kegel und Karten verspielte.
Auftritte des Musik-Kabaretts BosArt Trio sind in Wildeshausen bereits gute Tradition, die vom Kulturkreis der Stadt begründet wurde und am Freitag, 9. März, um 20 Uhr im historischen Rathaussaal ihre Fortsetzung findet. Hans Hachmann, Wolfgang Schäfer und Reinhard Buhrow gehen dann unter dem Titel „BosArt und Mozart“ in einer Nachlese auf das Mozartjahr zahlreichen brisanten Fragen um die Person des großen Klassikers nach.
Wer etwa weiß schon, dass nicht nur Bach, Beethoven, Lothar de Maizière, Johann Christian Hach und der japanische Kaiser, sondern eben auch Wolfgang A. Mozart ein ausgezeichneter Bratscher war? Oder ist es wirklich nur ein Gerücht, dass das süße Markenzeichen „Mozartkugel“ nichts, aber auch gar nichts mit dem Körperbau des großen Salzburgers zu tun hat? Und lässt sich schließlich die Frage, wer die berühmte Novelle „Mozart auf der Reise nach Pisa“ überhaupt gelesen hat, heute noch wissenschaftlich klären?
Das BosArt Trio strebt zu all diesen brisanten Zeitproblemen endgültige Aufklärung an, und zwar im engagierten Streitgespräch (E) sowie in geselliger Plauderei (U). Dabei kommt neben Wortwitz, höherem Blödsinn und anspruchsvollem Klamauk auch die Musik – wie bei allen Auftritten der Tonkabarettisten – nicht zu kurz. Da alle drei BosArtisten beruflich Musiker von höchster Qualifikation darstellen (Professoren an der Freiburger Musikhochschule bzw. Musikredakteur beim SWR), verspricht der Kulturkreis dem Publikum geistreiche Unterhaltung auf hohem Niveau und rechnet mit entsprechender Zuschauerresonanz.
Es wird daher dringend empfohlen, Tickets bereits im Vorverkauf zu erwerben, der in allen drei Wildeshauser Buchhandlungen sowie bei „Bökers“ in Harpstedt bereits begonnen hat. Die Karte kostet wie üblich zwölf Euro (ermäßigt sechs Euro). Kurzfristige Informationen erteilt die Abendkasse am Freitag, 9. März, wie immer ab 18.30 Uhr unter der Handy-Nummer 0174 411382.
