WILDESHAUSEN - Anne Schröder, Gerda Hespe-Meyer, Dr. Wolfgang Götz und Wolfgang Bornemann sind von der unheilbaren Parkinson-Krankheit betroffen. Und sie sind künstlerisch veranlagte Menschen, die zeigen wollen, dass Krankheit und Kreativität sich nicht ausschließen. „Parkinson und Kreativität“ heißt deshalb eine ungewöhnliche Ausstellung, die ab Montag, 8. Juli, für eine Woche im Restaurant „Symphonie“, Kleine Str. 12, in Wildeshausen zu sehen ist.
Die vier Patienten haben sich zusammengetan, um mit einer Gemeinschaftsaktion zu zeigen, dass sie sich mit ihrer Kunst sehr wohl noch in der Öffentlichkeit sehen lassen können. „Es werden künstlerische Arbeiten von Menschen vorgestellt, die ihrem Leben positiv und kreativ eine Wende gegeben haben“, heißt es in der Ankündigung.
Die Eröffnung ist am Montag, 7. Juli, um 19 Uhr. In der Woche vom 8. bis 13. Juli sind die Künstler täglich von 12 bis 14.30 und von 17.30 bis 23 Uhr vor Ort, um Fragen zu ihren Werken und zum Leben mit der „Diagnose Parkinson“ zu beantworten.
Schröder, Hespe-Meyer, Götz und Bornemann sind besonders dankbar, dass die Brüder Meric und Mete Cömertpay ihre Aktion unterstützen, indem sie die Räumlichkeiten ihrer „Symphonie“ für die Ausstellung während der normalen Öffnungszeiten zur Verfügung stellen.
