WILDESHAUSEN - Blumen sind die Lieblingsmotive der Harpstedterin. Die Schau „Lebensfreude“ ist bis zum 27. Juli zu sehen.
Von Stefan Idel
Ein Vogel Strauß lugt zwischen Bildern von Rittersporn und Glockenblumen hervor. Bilder von Prager Gassen sind ebenso zu sehen wie Exponate in Anlehnung an August Macke oder ein Blick auf Ahrenshoop. Unter dem Titel „Lebensfreude“ wurde am Montagabend eine Ausstellung von Elfriede Schulz im Wildeshauser Stadthaus eröffnet. Die 67-jährige Künstlerin aus Harpstedt zeigt im Foyer des Verwaltungsgebäudes 61 Aquarelle.
„Wir sind stolz, dass wir Sie für Wildeshausen gewinnen konnten“, sagte Bürgermeister Dr. Kian Shahidi bei der Eröffnung der Schau. Er verglich die Technik der Malerin gar mit Albrecht Dürer (1471–1528), dem Maler und Grafiker. Die farbenprächtigen Werke zeugten wahrlich von großer Lebensfreude.
„Talent fällt vom Himmel; Können muss erarbeitet werden“, wies Karl-Gustav Sommerhage, ein Freund der Familie Schulz, auf den Werdegang der Malerin, die eigentlich nicht gern „Künstlerin“ genannt werden wolle, hin. Die Mutter von vier Söhnen habe ihre Talente nicht verkümmern lassen, sondern konsequent ausgebaut. Die frühere Einzelhandelskauffrau malt seit 1993 und kann mittlerweile auf Ausstellungen in der Lutherstadt Wittenberg sowie in Bremen verweisen. Blumen zählen zu ihren Lieblingsmotiven. „Sie hat sogar gemeinsam mit Ex-Bürgermeister Henning Scherf einen Kurs besucht“, erzählt Ehemann Uwe Schulz. Scherf war es auch, der im Kommunalwahlkampf die Malerin mit dem späteren Bürgermeister Shahidi bekannt gemacht hatte. Die Ausstellung im Stadthaus ist noch bis zum 27. Juli zu sehen.
