WILDESHAUSEN - Wer die beeindruckenden, bizarren und verzaubernden Landschaften Norwegens mit ihren Fjorden und Bergen mag, aber auch die Welt Schwedens und Islands kennt und schätzt, der fühlte sich am Freitagabend in der Galerie Wildeshausen bestens aufgehoben. Mit 38 Arbeiten stellte die freischaffende Grafikerin und Bildende Künstlerin Christine Ebersbach Eindrücke vor, die sie gesammelt und in zahlreichen Grafiken umgesetzt hat.
Für Ebersbach ist es die erste Ausstellung in der Galerie Wildeshausen. Der Kontakt zu Galerist Hartmut Berlinicke entstand während einer gemeinsam besuchten Ausstellung in Bremerhaven.
Beim Betrachten von Ebersbachs Naturmotiven sind es besonders die Größenverhältnisse, die immer wieder beeindrucken und sich in den Arbeiten niederschlagen. Dazu gibt es viele Detaileindrücke, die die Künstlerin in ihren farbigen Holzschnitzmotiven darstellt.
Schon in ihren Kinderjahren hat die heute freischaffende Künstlerin ihr Faible für die Malerei entdeckt. 1954 in Strelin geboren, machte Christine Ebersbach von 1972 bis 1973 ein Praktikum im Seemann-Verlag in Leipzig. Daran schloss sich bis 1978 ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig an, wo sie anschließend bis 1991 freiberuflich tätig war. Von 1991 bis 1995 stand die Arbeit in einer kulturpädagogischen Einrichtung in ihrem Lebensmittelpunkt. Seit 1995 ist Christine Ebersbach in Wurzen/Sachsen freiberuflich tätig. Zudem unternahm sie ab 1990 zahlreiche Reisen nach Skandinavien. Für ihre Werke hat sie bereits mehrere Preise erhalten.
Noch bis zum 25. Mai sind Ebersbachs Arbeiten in der Galerie Wildeshausen zu sehen. Am 6. Mai wird zum Sonntagskaffee vor den Ausstellungsstücken in die Galerie eingeladen.
