WILDESHAUSEN - „Wasser und Steine“, das klingt für die meisten Menschen nach alltäglichen Dingen aus der Natur. Acht Teilnehmerinnen des Malkurses „Varius“ der Volkshochschule Wildeshausen näherten sich dem Thema jedoch auf ihre eigene Art und Weise. Besonders spannend war die Zusammenarbeit mit Künstlern aus Phoenix/Arizona in den USA, die sich ebenfalls malerisch dem Thema widmeten. Das Interessante dabei ist die zum Teil sehr unterschiedliche Herangehensweise bei der Farbwahl und -technik.

Unter den zahlreichen Gästen der Vernissage im Wildeshauser Stadthaus waren am Montagabend auch Gerti und Jürgen Hauschildt aus Bremen, über die der Kontakt in die USA hergestellt wurde. Eröffnet wurde die Ausstellung, die noch bis zum 23. Mai im Foyer des Stadthauses zu sehen ist, durch den stellvertretenden Bürgermeister Hans-Uwe Leinemann. Er sei selbst von der Ausstellung begeistert, wie er in seiner kurzen Ansprache den Malern und anwesenden Gästen verriet.

Bernhard Hoyng, Leiter der VHS Wildeshausen, zeigte sich ebenfalls beeindruckt. „Die Arbeit der Gruppe ist einmalig“, erklärte er. Weiterhin berichtete er, dass die Maler aus Phoenix insgesamt 43 Werke zur Verfügung stellten, von denen im Endeffekt aber nur 22 im Stadthaus präsentiert wurden. „Zu den 22 Bildern aus den USA kommen noch 43 Werke von der Gruppe Varius aus Wildeshausen“, so Hoyng weiter.

Ein besonderer Gast des Abends war allerdings Bill Cupid mit seiner Frau Charla. Sie vertraten die amerikanische Künstlergruppe, weil nicht alle den weiten Weg auf sich nehmen konnten, sei es aus zeitlichen oder finanziellen Gründen. Cupid selbst ist laut eigener Aussage schon mehrere Male in Europa gewesen, doch Deutschland gefalle ihm am besten. Wildeshausen sei so schön grün, wie der 74-Jährige betonte.

Zu den Malerinnen der Gruppe, die bereits seit mehreren Jahren besteht, gehören Brigitte Ahlers (Harpstedt), Lucia Hengemühle (Wildeshausen), Traute Hoops (Ostrittrum), Helga Muschke (Kirchhatten), Petra Neumann (Harpstedt), Christiane Schäfer (Hölingen), Elfriede Schlichte (Dötlingen) und Käthe Wilke (Wildeshausen).

Zwei Mädchen der Musikschule, Alexandra Horst (Gesang) und Anna Nicinski (Gitarre), sorgten mit ruhigen Klängen für den musikalischen Rahmen.