WILDESHAUSEN - „Es hätte nicht besser laufen können“, zog die Vorsitzende des Blasorchesters Wildeshausen (Blow), Erika Becker, am Sonntag Bilanz. Sowohl das Wetter als auch die Stimmung seien hervorragend gewesen, als Blow am Sonnabend und Sonntag 25-jähriges Bestehen feierte. Viele Bürgerinnen und Bürger, die Wildeshauser Gesangsvereine, das Musikkorps Wittekind, der Spielmanns- und Fanfarenzug und das Jagdhornbläserkorps Wildeshausen sowie die befreundeten Orchester aus Evron, Hertford und Breslack kamen zum Jubiläum, das in einem Festzelt auf dem Marktplatz und auf einer Bühne vor dem Stadthaus begangen wurde.
Höhepunkt war das Festkonzert am Sonnabendabend. Doch auch der Familiennachmittag am Sonnabend und der Frühschoppen am Sonntagvormittag waren nicht minder gut besucht.
Landrat Frank Eger gratulierte im Namen des Kreistages und attestierte dem Blasorchester, dass es „ein großartiges Fest auf die Beine gestellt“ hat. Das Blasorchester sei aus dem kulturellen Leben der Kreisstadt nicht mehr wegzudenken.
Blow-Vorsitzende Erika Becker bedankte sich nach dem Grußwort von Bürgermeister Dr. Kian Shahidi für die wohlwollende Unterstützung von Rat und Verwaltung. Weiter sagte sie: „Es ist schön zu sehen, wie viele Freunde man mit 25 Jahren noch hat.“ Die tollen Besucherzahlen seien sehr motivierend für das Orchester. „Die Motivation aus der Bevölkerung war vor 25 Jahren genauso riesig wie heute.“
Bürgermeister Shahidi und der zweite Vorsitzende von Blow, Johannes Rohde, zeichneten Mitglieder aus, die seit 25 Jahren dem Blasorchester angehören: Erika Becker, Holger Becker, Rudolf Gellert, Walburga Grünloh, Karl-Heinz Grünloh, Markus Grünloh, Elke Korinke, Martina Meier, Bruno Strehl und Enno Schröder. Sie erhielten ein Foto des Stadthauses.
Während des Jubiläums wurde zudem bekannt gegeben, dass Holger Becker, der seit 1995 das Orchester leitet, künftig als Dirigent nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Berufliche Gründe seien hierfür Ausschlag gebend gewesen. Ein Nachfolger stehe noch nicht fest. Es werde zurzeit außerhalb der Reihen des Blasorchesters nach einem geeigneten Kandidaten gesucht, teilte Erika Becker auf Nachfrage der NWZ mit.
