WILDESHAUSEN - Die Qual der Wahl hatten am Freitagabend die Musikfreunde in der Kreisstadt. Während in der „Brasserie“ die altbekannte Formation Fair Play mit immer wieder gern gehörten Klassikern aufspielte, trat in der Musikschule die nicht minder bekannte Gruppe Uli’s Garage auf.

Doch so richtig wollte bei beiden Tanz-in-den-Mai-Veranstaltungen zunächst nicht der große Besucherstrom einsetzen. Angesichts des eher nasskalten Aprilwetters, das nicht gerade zum Aufenthalt im Freien einlud, zogen es viele vor, in den eigenen vier Wänden in den Mai zu feiern.

Zu späterer Stunde füllte es sich jedoch vor allem noch einmal in der Musikschule, aber die Veranstalter hätten gerne einige Gäste mehr begrüßt, wie auch „Brasserie-Leiter“ Stefan Thuns erklärte.

Dafür war aber das musikalisch Gebotene von aller erster Güte. In der „Brasserie“ begeisterte Fair Play einmal mehr mit einer Musikladung aus den 60ern, aber auch anderen Hit-Zeiten. Ob „Cocain“ oder „Money for Nothing“, die Band hinter Bandleader Hans-Georg Niesel, mit der Wildeshauser Schlagzeuglegende Helmut „Eddi“ Ostendorf, Stephanne Krannich am Keyboard, Solo-Gitarrist Reinhold Koch sowie Bassist und Sänger Achim Bütow, brauchten nicht lange die Hits vergangener Tage anzustimmen, um die Tanzfläche zu füllen.

Auch in der Musikschule erfreuten sich die Zuhörer an handgemachter Musik von Uli’s Garage mit so bekannten Stücken wie zum Beispiel „Honkey-Tonk-Woman“ von den Rolling Stones.

Da verließ Rafael Jung sogar einmal seine Keyboards, um den Takt am Schlaginstrument vorzugeben. Mit dieser Mixtur großer Songs bekannter Rockgrößen kam schnell der „Rock in den Mai“ in Gang. Im Laufe der Nacht wurde es vor der Bühne dann auch stetig enger und die Stimmung stieg.