Wildeshausen - Der Orgelförderverein der Alexanderkirche in Wildeshausen sucht weiterhin Paten für die Orgelpfeifen des neuen Instruments. Mit Ausnahme der Kategorie „Gold“ à 1000 Euro könnten noch symbolische Patenschaften in allen Preisklassen erworben werden. Das teilte Kantor Ralf Grössler auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Die neue Orgel, die Orgelbauer Gerald Woehl (Marburg) fertigen soll, besteht aus rund 2500 Orgelpfeifen in über 40 Reihen. Patenschaften sind in Preiskategorien von 5 bis 2500 Euro möglich. Für den Zimbelstern im Wert von 6000 Euro gebe es zwei Interessenten. Hier solle das Los entscheiden. Der Kantor wird fast täglich auf Interessenten angesprochen. Erst kürzlich habe ein älterer Herr 5000 Euro, verteilt auf mehrere Kategorien, gespendet.

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Für die neue Orgel hat der Förderverein bereits 835 000 Euro an Spenden gesammelt, wie Schatzmeister Ralf Müller bestätigte. 875 000 Euro würden für das Gesamtprojekt – dazu gehört auch die Freilegung der Jugendstil-Rosette im Westwerk der Kirche – benötigt. Zweifel, das Ziel zu erreichen, bestehen nicht. „Es ist alles auf einem sehr guten Weg“, sagte Grössler.

Einen kleinen Rückschlag mussten die Verantwortlichen dennoch hinnehmen: Der Verkauf der alten Kleuker-Orgel an eine Kirchengemeinde in Frankreich hat Grössler zufolge zerschlagen. Offenbar reiche die Empore der dortigen Kirche für das Instrument nicht aus. Nun weiter weiterhin ein Käufer gesucht.

Grössler und Altbürgermeister Franz Duin, der sich ebenfalls stark im Orgelförderverein engagiert, wollen das Orgel-Projekt am Donnerstag, 12. September, auf dem Wildeshauser Wochenmarkt vorstellen. Dann soll auch die Tafel mit den markierten Orgel-Patenschaften zum Einsatz kommen.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent