WILDESHAUSEN - „Wir werden noch gemeinsam viel Spaß in diesem Jahr haben“, meinte Ernst Frost. Das Tambourkorps der Wildeshauser Schützengilde hatte am Donnerstag „ihrem“ Oberst gerade die Neujahrsgrüße überbracht. Es war die erste von insgesamt 30 Stationen der Tamboure an diesem Tag. Gemeinsam stieß man im Hause Frost, nur wenige hundert Meter vom Krandel entfernt, auf ein schönes Gildefest im Jahr 2009 an.
Es gehört mittlerweile zu einer der schönsten Traditionen der Schützengilde, dass am Neujahrstag ab Mittag bis in die späten Abendstunden das Tambourkorps der Gilde dem König und Schaffer, Offizieren, Freunden und Gönnern der Schützengilde einen Neujahrsgruß überbringt. „Es ist übrigens das einzige Mal im Gildejahr, wo man die Tamboure der Wildeshauser Schützengilde ohne Trommel sieht“, sagte Leutnant Manfred Wulf, Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit der Gilde.
Die Tamboure überbringen traditionell den Gruß:
„Viel Glück zum neuen Jahre, ständige Gesundheit, Friede und Einigkeit, nicht allein für dieses Jahr, sondern auch in vielen folgenden Jahren.
Jesus sei mit Sie in Freuden, Jesus sei mit Sie in Leiden, Jesus sei mit Sie im Grabe, Jesu, der Ihr Herz erlabe.
Jesu führe Sie gen Himmel, aus dem schnöden Weltgetümmel. Nun, so wünsch ich noch einmal ein langes Leben, alles Glück und Wohlergehen, soviel Stern am Himmel stehen. Soviel Freud und Herrlichkeit, wünschen wir zu jeder Zeit.“
Beim Gruß der Tamboure fehlte diesmal übrigens Ulf Nehls. Seine Frau Nina hatte zwei Tage zuvor eine Tochter, Anna-Lena, zur Welt gebracht (siehe „NWZ gratuliert“).
