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Schützengilde Ii Großer Verdienstorden an Oberstleutnant Heiner Ahlers

WILDESHAUSEN - „Du bist das wandelnde Lexikon der Gilde“, würdigte Oberst Ernst Frost seinen langjährigen Adjutanten, Oberstleutnant Heiner Ahlers. „Heiner hat sich in den vergangenen 40 Jahren verdient gemacht wie kein Zweiter in der Gilde.“ Für sein langjähriges Ehrenamt wurde Ahlers am Dienstag auf der Herrlichkeit in Wildeshausen mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die die Schützengilde zu vergeben hat: den Großen Verdienstorden. Bislang trägt ihn nur Udo Apeler.

Von der Laudatio des Oberst zeigte sich Ahlers sichtlich angetan. Den Orden nahm er gern entgegen: „Danke für die großzügigen Worte. Herr General, walten Sie Ihres Amtes“, appellierte der 67-jährige Oberstleutnant an den General der Gilde, Bürgermeister Dr. Kian Shahidi, ihm möglichst schnell den Orden ans Revers zu heften.

Mit dem Verdienstkreuz der Schützengilde wurde Jürgen Luthardt, Majestät im Jahr 1966, ausgezeichnet. Er habe sich nicht nur innerhalb der Königskompanie, sondern auch hinter den Kulissen verdient gemacht. Den Verdienstorden der Gilde erhielt Oberleutnant Jochen Meyer. Der 47-Jährige hat sich unter anderem stark beim Festplatz engagiert.

„Ihr habt in den letzten 18 Jahren sehr, sehr viel für die Gilde getan“, würdigte Oberst Frost die ehrenamtliche Arbeit des langjährigen Schützenboten Gerd Tschöpe und seiner Lebensgefährtin Doris Hauth. Tschöpe habe seine Aufgabe nicht nur 100-prozentig, „sondern zu 150 Prozent“ ausgeführt. Sein Nachfolger als Schützenbote Walter Rykena werde es zunächst schwer haben. Zur Erinnerung erhielten Tschöpe und Hauth ein gläsernes Kunstwerk, das den Wachetrommler zeigt, und Blumen.

Zum Fähnrich wurde Thomas Seyffart ernannt. Dagegen ist für Thomas Finkenzeller die Fähnrichszeit beendet. Er wurde zum Leutnant befördert und erhielt den Offiziersorden. Weiterhin befördert wurden Marco Tschöpe (zum Oberleutnant), Heinrich Hüls (zum Hauptmann), Ulrich Stukenborg (zum Major) und Karl-August Kolhoff (zum Oberstleutnant).

Insgesamt 117 Rekruten wurden auf der Herrlichkeit verpflichtet. Der „Rekord“ lag bislang bei 113 im Jahr 2010. Die neuen Rekruten schrieben sich anschließend im Rathaus ins Gilde-Buch ein.

 @ Ein Spezial gibt es unter

http://www.NWZonline.de/gildefest

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent
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