WILDESHAUSEN - Mehr als 500 Teilnehmer füllen die Tische beim 13. Seniorennachmittag. Ältere Menschen bleiben der Gilde als Mitglieder treu.
Von Anja Biewald
Als „feste Institution des Gildefestes“ bezeichnete der General der Gilde und Bürgermeister Dr. Kian Shahidi am Sonnabend den Seniorennachmittag im großen Festzelt auf dem Gildeplatz. Mehr als 500 Männer und Frauen hatten an den ellenlangen Kaffeetafeln Platz genommen, um in gemütlicher Schützenatmosphäre zu klönen. Auch der General gesellte sich zu den Rentnern und ließ sich Kaffee und Kuchen beim netten Gespräch schmecken.
21 Damen des Wildeshauser Frauenvereins hatten ein Auge darauf, dass Tassen und Teller immer gefüllt waren. Mehr als 100 Liter Kaffee wurden ausgeschenkt, während auf der Bühne der Musikverein Visbek mit Marschmusik für Stimmung sorgte. Die musikalische Leitung lag bei Holger Schlömer, der auch einen Kinderchor aus Goldenstedt eingeladen hatte, der den Senioren bekannte Lieder zu Gehör brachte.
An einem Ehrentisch saßen die Mitglieder der Wildeshauser Schützengilde, die schon vor 50 Jahren in den traditionsbewussten Verein eingetreten sind und ihm bis heute die Treue gehalten haben: Eine Einladung, die die Organisatoren, Oberst Ernst Frost, Hans Jüchter, Heinrich und Maria Kathmann, erstmals für den Seniorennachmittag ausgesprochen haben. „Wir wollen damit zeigen, dass die Gilde viele ältere Mitglieder hat, die dennoch mit Begeisterung dabei sind“, sagte Heinrich Kathmann.
Auch der Gildekönig Jens-Christian Senger und Schaffer Bernd Niester ließen es sich nicht nehmen, sich den Gästen persönlich vorzustellen. Lange konnte beide aber nicht verweilen, schließlich wurden sie auch beim Kinderschützenfest auf dem Krandel erwartet. Als gegen 17 Uhr der nunmehr 13. Seniorennachmittag ein Ende fand, gingen längst nicht alle nach Hause. Viele Rentner nutzten die Gelegenheit, beim Gildefest weiter zu feiern – schließlich dauert es nun wieder ein Jahr, bis das nächste eingeläutet wird.
