Wildeshausen - Bereits zum 25. Male hatte die Wildeshauser Schützengilde alle Senioren der Stadt zum bunten Nachmittag ins Festzelt auf dem Gildeplatz eingeladen. Gut 550 Gäste fühlten sich sehr wohl bei stimmungsvoller Musik des Blasorchesters Wildeshausen (Blow) unter der Leitung von Holger Becker und der Gruppe „Anni und die Goldenen 50er“. Vorbereitet wurde der Nachmittag erneut vom Ausschuss für Seniorenbetreuung unter der Leitung von Hans-Peter Goedeke. Altbürgermeister Franz Duin, zugleich Oberstleutnant der Gilde, führte durch das Programm.
Den Fahrdienst für die älteren Mitbürger hatten die Einrichtungen und Verbände selbst organisiert. So hatte der Wildeshauser Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) 50 Personen transportiert, wie Awo-Vorsitzender Thomas Harms erklärte. Viele ehrenamtliche Helfer packten an. So bedankte sich Duin bei den Frauen der Offiziere und der Könige sowie Helferinnen aus dem Freundeskreis, die unermüdlich Kaffee und Tee ausschenkten, aber auch literweise Mineralwasser angesichts der sommerlichen Temperaturen.
Die Gruppe „Anni und die Goldenen 50er“ musste kurzfristig umdisponieren. Musiker Günther Espelage war ausgefallen; Eva Oeltjenbruns sprang am Keyboard ein. Als „Anni“ sang Jacqueline Grieshop – im dunklen Kleid mit roten Kussmündern. Das war auch gleich eine der Quizfragen, mit denen Oberstleutnant Duin die Senioren unterhielt: Welches Kleid trägt Anni heute? Ein gelbes oder rotes? Wer die richtige Antwort wusste, erhielt die Neuauflage der CD „Pingsten ward fiert“. Dort sind Stücke wie der „Dragoner-Marsch“ oder der „Hohenfriedberger Marsch“ zu hören, aber auch das „Wildeshauser Lied“, gespielt von Fähnrich Fabian Reinke an der Orgel in der Alexanderkirche. „Anni und die 50er“ unterhielten mit Schlagern à la „Fahrende Musikanten“ oder „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten“.
Ein Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch von Schaffer Philipp Hogeback und König Jan Hoffrogge. Sie versprachen, sich für Gilde und Stadt zu engagieren. Der General der Gilde, Bürgermeister Jens Kuraschinski, sprach den Musikern seinen besonderen Dank aus.
