WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/HEF - „Das war ein Rock’n’Roll-Act vom Feinsten“, waren sich Arnd Lüdemann und Begleiterin Nicole nach der Buddy-Holly-Show in der Wildeshauser Widukindhalle einig. Der bekennende Fan aus Dötlingen sah, gemeinsam mit mehr als 350 Anhängern ein überaus flottes zweieinhalbstündiges Programm, in dem die Musik und das Leben der Rock’n’ Roll-Legende die Hauptrolle spielten.
Mit dem Song „That’ll be the day“ – dem ersten Hit von 1957 – startete Clemens Tiburtius, der Buddy Holly des Abends, das Programm. Nach und nach kamen die Zuschauer aus sich heraus. Und als Buddy nach „Blue days-black night“ dann „La Bamba“ anstimmte, war es kaum noch zu halten. „Das ist der reine Wahnsinn, was die Leute hier auf der Bühne zaubern“, zeigte sich Arnd Lüdemann stark beeindruckt.
Buddy verstand es, die Atmosphäre in der Widukindhalle immer weiter anzuheizen. Nach dem Hit „Peggy Sue“ holte er Zuschauerin Alexandra Stahl auf die Bühne, um den Refrain von Peggy Sue mit ihr gemeinsam zu singen. „Als ich sah, dass alle anderen mitgemacht hatten, war es doch gar nicht so schwer auf der Bühne“, freute sie sich später.
Während der gesamten Veranstaltung gab es, neben Einlagen von Tänzerinnen in Petticoats, immer wieder Videomitschnitte von Chris Howland, der das Leben und den Werdegang von Buddy Holly beschrieb. Seine Karriere dauerte nur 18 Monate, denn am 3. Februar 1959 kam Buddy Holly – mit bürgerlichem Namen Charles Hardin Holly – bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Mit ihm im Flugzeug starben seine Freunde Ritchie Valens und The Big Bopper.
„Buddy Holly ist tot“, sagte Chris Howland. In der Widukindhalle war es in diesem Moment so still, dass man eine auf den Boden fallende Stecknadel hätte hören können. „Doch seine Musik lebt weiter“, so Howland weiter. Gesagt, getan. Buddy spielte auf, und die Trauer war vorüber.
„Hier war heute ein richtig heißer Rhythmus, und ich hatte Schwierigkeiten, mich einigermaßen ruhig auf dem Stuhl zu halten“, begeisterte sich nach den Zugaben der Band auch Diana Hoppe.
