WILDESHAUSEN - Die Diakonischen Werke Himmelsthür in Hildesheim haben sich zu einem großen Unternehmensverbund entwickelt. Jetzt haben sie einen neuen Namen: Diakonie Himmelsthür.
von Manon Garms
Die Diakonischen Werke Himmelsthür in Hildesheim und ihre fünf Tochtereinrichtungen haben sich zum Unternehmensverbund Diakonie Himmelsthür zusammengeschlossen. Das neue Konzept und das dazugehörige Logo wurden am Freitag feierlich in der Wildeshauser Einrichtung vorgestellt.
Der neue Unternehmensverbund möchte sich als Spezialist für die Bedürfnisse behinderter und pflegebedürftiger Menschen auf dem Markt positionieren. „In Niedersachsen und darüber hinaus soll mit dem Namen Himmelsthür eine im Rahmen der Möglichkeiten engagierte diakonische Arbeit verbunden werden, die nicht zuletzt unsere Solidarität mit denjenigen ausdrücken soll, die wir im Alltagsleben begleiten“, betonte der kaufmännische Direktor Rolf-Dieter Strudthoff. Die einzelnen Unternehmensbereiche – Diakonische Wohnheime, pro Werkstätten, Gemeinschaftswäscherei, Immobilien- und Servicegesellschaft sowie die Cateringgesellschaft – sollen durch den Zusammenschluss größere Synergieeffekte erzielen. Die einzelnen Bereiche sind zwar weitgehend selbstständig, arbeiten aber dennoch eng zusammen.
Die Diakonie Himmelsthür ist die Dachmarke für den größten niedersächsischen Dienstleister in der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Die Einrichtungen dieses Verbunds befinden sich neben Wildeshausen und Hildesheim noch in 16 weiteren niedersächsischen Standorten. In der Diakonie Himmelsthür leben rund 2000 Menschen. Fast ebenso viele arbeiten dort. Der Jahresumsatz beziffert sich auf ungefähr 100 Millionen Euro.
Das neue Logo des Unternehmensverbundes besteht aus dem Schriftzug Himmelsthür mit „Him Thüm“ in der Mitte. Bei „Him Thüm“ handelt es sich um eine Figur, deren ausgebreitete Arme Offenheit signalisieren. „Wer mit ausgebreiteten Armen auf einen anderen zugeht, zeigt ihm seine Wertschätzung“, sagte Einrichtungsleiter Jörg Arendt Uhde.
Der Wildeshauser Bürgermeister Dr. Kian Shahidi und der stellvertretende Landrat Ernst August Bode lobten die Diakonie Himmelsthür für ihre Arbeit. Der Bewohnerchor der Einrichtung Wildeshausen trug für die geladenen Gäste zwei Lieder vor.
