WILDESHAUSEN - Vier junge Frauen „stranden“ auf einem Bauernhof. Das Stück kommt bei den Zuschauern gut an.

von gunda ahlers

WILDESHAUSEN - Köstliche Unterhaltung bot am Wochenende die Wildeshauser Theatergruppe „Die Dunkelroten Rosen“ mit der Aufführung des Thrillers „Gestrandet“. Die Gruppe brachte Spannung und Nervenkitzel auf die Bühne im Remter, obwohl die Zuschauer bei dem als „komisch“ angekündigten Kriminalstück aus der Feder von Mary Bakker-Schoon einen grausigen Leichenfund wohl von vornherein ausschließen konnten.

Gestrandet sind, wie es im Titel des Stücks heißt, vier junge Frauen nach einer Autopanne auf einem abseits gelegenen Bauernhof. Ein mürrischer Bauer gewährt ihnen für eine Nacht Unterschlupf. Als die Frauen in der Schlafstube einen Koffer mit Knochen entdecken, geht die Phantasie mit ihnen durch. Ihre Vermutung, dass es sich um menschliche Skelettreste handeln könnte, wird beflügelt, als sie ein Gespräch zwischen dem Bauern und einem Arzt belauschen, bei dem es um die Bezahlung von Organen wie Herz und Niere geht. Die Frauen sind sich sicher, dass sie es mit Organhändlern zu tun haben und dass ihr Leben in Gefahr ist. Natürlich haben sie nicht vor, sich kampflos zu ergeben. Also starten sie zum Gegenangriff.

In Szene gesetzt wurde die turbulente Bühnenhandlung unter der Regie von Rainer Lübke am Samstagabend und am Sonntagnachmittag von Anke Domke, Isa Albus, Sylvia Ebinger, Gisela Poppe, Uwe Großeholz, Frank Ebinger, Siegfried Behnfeld und Jochen Albus. Jeweils rund 70 Zuschauer hatten an den Vorstellungen ihre helle Freude und zeigten das auch.