WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/LD - Im Sommer vergangenen Jahres sind die Verantwortlichen für die Kinderkultur im Kulturkreis Wildeshausen an den Leiter des Kurses 12/13 des Darstellenden Spiels am Gymnasium Wildeshausen, Ingo Lorenz, mit der Bitte herangetreten, ein Theaterstück für die jüngeren Zuschauer zu inszenieren. Nach Rücksprache mit den Schülern seiner beiden Kurse kam das Okay und schon bald wurde mit den Proben zu „Hexen hexen“ begonnen. Kräftige Unterstützung erfuhr die Gruppe dabei durch die AG Maske unter Leitung von Carsten Bruhns.
Nun ist es endlich soweit, das Ergebnis der Arbeit soll dem Publikum präsentiert werden. Am Dienstag, 21. Februar, geht um 20 Uhr zum ersten Mal der Vorhang im Forum des Schulzentrums an der Humboldtstraße für „Hexen hexen“ auf. Und das Besondere daran ist, dass es am 24. Februar eine zweite Vorstellung gibt, diesmal nachmittags um 16 Uhr und dann ganz speziell für die Freunde der Kinderkultur. 70 Minuten spannende Unterhaltung für Kinder und Erwachsene sind versprochen.
„Hexen hexen“, die Geschichte in Anlehnung an eine gleichnamige Erzählung von Roald Dahl handelt von Kalle, der mit seiner klugen Großmutter in einem Hotel in England übernachtet. Dort wird er Zeuge einer Versammlung von Hexen. Rein äußerlich wirken sie ja wie ganz normale Damen, aber Kalle erinnert sich, was seine Großmutter ihm von echten Hexen erzählte. Und so erkennt er die verräterischen Zeichen: Große Nasenlöcher, schwarze Handschuhe, leichtes Humpeln und dieses unentwegte Kratzen am Kopf, weil die Perücke juckt… Ungeheuerlich ihr Plan, der in dieser Versammlung ausgeheckt wird: Alle Kinder sollen mit einem genialen Zaubermittel, raffiniert unter Schokolade und Bonbons gemischt, in Mäuse verwandelt werden. Die Chefhexe hat dafür ihr „Mäusemutarium“ schon vorbereitet. Das Vorhaben scheint zu gelingen, nichts scheint mehr im Weg zu stehen. Doch die Hexen haben nicht mit der Großmutter gerechnet.
Der Eintrittspreis beträgt drei Euro. Gern darf auch mehr gespendet werden, denn das Geld geht vollständig in die Kasse des Darstellenden Spiels, um die entstandenen Kosten zu decken und um Mut zu machen für weitere Projekte dieser Art.
