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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Mit Leidenschaft an die Küste

08.09.2018

Wilhelmshaven Der Entschluss fiel ganz schnell. Petra Stegmann hatte in Potsdam die Stellenausschreibung für die Leitung der Wilhelmshavener Kunsthalle gelesen, war dann spontan an die Küste gereist, hörte dort die Möwen und sah den Kunsthallenbau: „Wow“, war die Reaktion der Kunsthistorikerin, „das könnte etwas für mich sein“.

Gebürtig aus Bremen

Inzwischen steht fest, dass die 49-jährige Kunstmanagerin am 15. Oktober ihren Dienst als neue Leiterin der Kunsthalle Wilhelmshaven antreten wird. Dort tritt sie die Nachfolge von Jürgen Fitschen an, der sein Amt nach nur einem – äußerst erfolgreichen – Jahr niederlegte, weil er mit der organisatorischen Anbindung der Kunsthalle im Gesamtgebilde der Stadt nicht einverstanden war.

Petra Stegmann sieht in der Wilhelmshavener Kunsthalle nicht nur ein architektonisches Schmuckstück mit vielen fabelhaften Möglichkeiten, die Kunst zu präsentieren, sondern auch eine Chance, sich selbst weiterzuentwickeln. Die Expertin für zeitgenössische Kunst und Aktionskunst des 20. und 21. Jahrhunderts freut sich besonders auf die Möglichkeiten, die sich ihr künftig an der Nordseeküste bieten.

Sie kommt mit einem soliden Fundament an unterschiedlichsten Erfahrungen und der Bereitschaft, auszuloten, welche neue Chancen sich ergeben. Die gebürtige Bremerin hat in Berlin und Warschau Kunstgeschichte und Slawistik studiert und in Frankfurt/Oder ein Managementstudium absolviert. Später hat sie Kulturstiftungen beraten, war für verschiedene Kulturinstitute im In- und Ausland tätig und hat dabei besonders im Bereich Aktionskunst im öffentlichen Raum Erfahrungen gesammelt.

Bekannter werden

Derzeit arbeitet sie an einem Waldprojekt, das sie mit 60 bis 70 Künstlern umsetzt. Dabei hofft sie auf die Perspektive, das als Trilogie angedachte Vorhaben vom Wald über Landschaft zum Wasser fortzusetzen und an der Küste in Wilhelmshaven beenden zu können.

Grundsätzlich ist es ihr Ziel, den Bekanntheitsgrad der Kunsthalle Wilhelmshaven zu steigern. „Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, hat die Kunsthalle es verdient, auch im größeren Umkreis bekannt zu werden“, sagt sie, nachdem sie am Freitag von Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU), dem Tourismusmanager Michael Diers und zudem dem Kunstvereinsvorsitzenden Christoph Goritz vorgestellt worden war.

Um ihr Ziel zu erreichen, will sie möglichst viele Menschen mitnehmen – sowohl innerhalb der Stadt als auch in Form von Partnerschaften mit auswärtigen Institutionen.

Jürgen Westerhoff
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2055

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