WITTENBERGE - Viele Gäste kamen zum Wurnbarg. Informieren konnte man sich über vieles.
Von Erhard Drobinski
WITTENBERGE - Das Wetter war durchwachsen, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Viele Gäste folgten kürzlich der Einladung des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“, der seinen „Tag der offenen Tür“ veranstaltete. In Wittenberge konnten sich die Besucher im und um das Freilichtmuseum informieren, wie die Menschen früher gelebt haben. So erfuhren sie, in welch’ beengten Verhältnissen einst viele Familien auf dem Land wohnten und konnten außerdem historische Gerätschaften besichtigen, die früher den Alltag der Ammerländer prägten.Zum Programm gehörte auch ein Bauern- und Handwerkermarkt. Gezeigt wurde u.a., wie Holzpantoffeln und Holzspielzeug hergestellt, wie Brot im Steinofen gebacken und Fische geräuchert werden. Ferner berichtete der Hegering über sein Engagement, ein Reetdachspezialist stellte seine Arbeitstechniken und ein Kupferschmied seine vielfältigen Produkte vor. Hobbykünstler wie Brandmaler oder Blumen- und Kranzbinder vervollständigten das Angebot. Die Kindertanzgruppe des Vereins und eine Sqaure-Dance-Gruppe aus Leer präsentierten in regenfreien Phasen ihr Können.
Die Veranstalter waren mit der Resonanz zufrieden. Das selbst gebackene Brot war bereits früh ausverkauft und auch das Büfett mit über 40 Kuchen und Torten war gegen Ende der Veranstaltung fast leer geräumt – sehr zur Freude der Organisatoren, fließen doch die eingenommen Gelder in die Vereinsarbeit.
