Hude - Als ein besonderer Anziehungspunkt für mehrere tausend Sonntagsausflügler entpuppte sich einmal mehr der Kunsthandwerkermarkt im Huder Klosterbezirk. Eingebunden in das Gartenkultur-Musikfestival wurden den Besuchern viele außergewöhnliche Dinge aus dem Bereich Kunst, Handwerk, Mode und Design präsentiert.

Dazu gab es beschwingte Musik mit der Bremer Band Back to Jazz und eine Führung durch den Park mit den Klosterfreunden. Diese fand sogar in drei Gruppen statt der geplanten einen Gruppe statt, weil der Andrang so groß war.

In Verbindung mit dem tollen Wetter sorgte das alles für super Stimmung bei Ausstellern und Besuchern, stellte Martina Weisensee von der Touristik-Palette fest. Dass alles toll funktionierte, habe an so vielen Leuten gelegen, die an einem Strang zogen, bis hin zur Gutsverwaltung, sagte Weisensee am Abend. Genaue Zahlen lagen noch nicht vor, aber es dürften noch mehr als die 3000 Besucher vom vergangenen Jahr gewesen sein.

„Ich bin erstaunt, wie viele Leute sich hier in fröhlicher Atmosphäre treffen“, sagte die Keramikerin Christina Itzigehl-Steinert aus Leese bei Nienburg. Die Künstlerin war das erste Mal dabei und sorgte mit ihren Ton-Figuren für einen der vielen Hingucker auf diesem Markt. Ihre tönernen Mönche passten hervorragend in das Ambiente. Gerade in den Mönchsgesichtern könne man sehr viel Mimik zum Ausdruck bringen, sagte die Künstlerin. Sie kreiert Figuren, die mit ihrem verschmitzten Aussehen Spaß machen.

Das zweite Mal dabei war Perlendreherin Doris Stumpf aus Schwanewede. „Es macht hier einfach Spaß“, freute sie sich über viele interessierte Besucher, denen sie erklärte, wie sie ihre Glasperlen über der heißen Flamme wickelt.

Derweil sorgte vor dem Marktgelände der 2. Vorsitzende der Touristik-Palette, Peter Burgdorf, dafür, dass das Parkplatz-Chaos ausblieb. Da ein Acker gegenüber genutzt werden konnte, verlief es entspannter als im Vorjahr.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude